Raiffeisen Schweiz ::: IT-Erfahrungen

  • Roland Baldenhofer

Ein Kollege von Innovations überzeugte mich davon, dass die Raiffeisen Schweiz ein guter Arbeitgeber ist. Ich wechselte zur Architektur und Middleware-Gruppe und wurde dort als Solution Architekt und Gruppenleiter Middleware eingestellt. Zu meinem Aufgaben gehörte das Produktmanagement für die Middlewareprodukte. Hier lernte ich mit Enterprise Application Integration (EAI) umzugehen und wie man in Großunternehmen Applikationen miteinander integriert. Wir hatten diverse Projekte bei denen wir unsere MQSeries-basierte Middlewareplattform optimierten. Wir arbeiteten sehr eng mit IBM zusammen und gehörten zum Inner Circle. Das bedeutet, dass wir direkt mit den Entwicklern von MQSeries Produkten zusammen arbeiten konnten. Die Raiffeisen Gruppe bietet ihren Mitarbeitern viele Weiterbildungsangebote an. Ich durfte beim Kaderentwicklungstraining teilnehmen. Dort lernen Nachwuchsführungskräfte die notwendigen Skills um Mitarbeiter führen zu können.
Weiterhin hatte ich das Glück in meinem Team einen Mitarbeiter zu haben, der früher ca. 3000 Mitarbeiter führte. Er hatte genug vom 'Direktor sein' und wollte “nur” noch Architekturaufgaben durchführen. Ich durfte ihn als Coach verwenden. Er wollte bloß nichts mehr mit Führung zu tun haben. Das Team war einfach spitze! Wir hatten vom Hochschulabgänger bis zum Mainframe-Spezialisten und EAI-Architekten alle alters- und Wissensgruppen in einer Gruppe. Sich mit den Spezialisten zu messen und voneinander gegenseitig zu profitieren macht mir wirklich Spaß!
Ein Kollege überzeugte mich damals davon, dass Gentoo ein sehr schönes Linux Derivat ist. Seither arbeite ich am liebsten mit dieser Distribution. Natürlich verwende ich bei meinen Kunden oder im Betrieb auch Red Hat. Aber wie andere Leute am liebsten mit einem Porsche herumfahren, verwende ich halt am liebsten Gentoo.

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