Soll ich nun meine nicht Ubuntu Sourcen in /etc/apt/sources.list oder in /etc/apt/sources.list.d ablegen?
10. Juni 2009 Roland
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Hallo Dirk, hallo Ubuntu Kenner!
Ich habe ein paar nicht zum Ubuntu Standard gehörende Pakete installieren müssen.
Die Beschreibungen haben mir gesagt, dass ich alles in /etc/apt/sources.list eintragen soll.
Das halte ich jetzt aber für eine schlechte Alternative.
Wenn ich das richtig verstehe, wird diese Datei beim nächten Update überschrieben, da es sich um eine Systemkonfiguration des Basispakets handelt.
Ich würde die Eintragungen eher in der /etc/apt/sources.list.d Ecke sehen.
Sehe ich das richtig?
Falls ja, sollten wir die Foren, aus denen ich die Information wie man z.B. Skype installiert, informieren und die mehr generische Form verwenden?
Fragen über Fragen. Ich bin mal gespannt was ihr dazu sagt.
Der Beitrag wurde
am Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 09:39 Uhr veröffentlicht
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/etc/apt/sources.list.d ist in jedem Fall der richtige Ansatz.
Ich habe dort pro Produkt aus Fremdquellen je eine eigene Datei.
Das geht aber nur, wenn die Fremdanbieter auch eine Paketquelle anbieten. Wenn Du nur ein deb-Paket bekommst, hast Du keine andere Wahl als das Paket mit “dpkg -i” zu installieren.
Im Fall von Skype sind es wohl die Medibuntu-Quellen:
http://wiki.ubuntuusers.de/Medibuntu
Guckst Du auch:
http://wiki.ubuntuusers.de/Skype
In den Medibuntu-Quellen ist übrigens auch der Acrobat-Reader zu finden.
Ok danke!
Dann habe ich das richtig verstanden und werde beim nächsten Mal die Skype und sonstigen Installationsanleitungsschreiber darauf hinweisen.
Grüsse
Roland
Also mit ist das sources-list.d-System zu unübersichtlich. Da ich sowieso nur die Winequelle dauerhaft aktiv habe und den Rest bei Bedarf reinschreibe (also fast nie), ist das Anpassen der sources.list besser. Da sehe ich auf einen Blick, welche Quellen aktiv sind.
Gruß
Aha,
da gibt es also verschiedene Strategien!
In dem Fall ist es also kein Fehler wenn man die sources.list anpasst.
Es ist einfach eine Wahl.
Dankeschön!
Es gibt natürlich immer mehrere Möglichkeiten.
Philosophie ist aber, die mitgelieferten Dateien nicht anfassen zu müssen.
Ein Fehler ist es aber sicher nicht. Immerhin hat man früher ein Upgrade gemacht, indem man in der Datei die Quellen aktualisierte. Ich würde also sogar davon ausgehen, dass die sources.list ein Upgrade auf die nächste Ubuntuversion überlebt, sicher bin ich mir da gerade aber nicht.
Ok,
dann kann man ja mal trial and error machen
Hey,
Beim Distributionsupgrade werden eigene Quellen in der sources.list auskommentiert.
Gruß
Aha,
auskommentiert heisst, dass ich sie wieder “einfach” freischalten kann oder?
Grüsse
Roland
Richtig, das auskommentieren ist primär einfach nur ein Sicherheitsmechanismus, damit beim Updaten auf eine neue Version nicht ausversehen inkompatible oder gebrochene Versionen von Anwendungen aus Fremdquellen geholt werden. Auf die hat Canonical einfach keinen Einfluß, also sorgt es dafür, dass erstmal die aus Canonicals Sicht stabile Versionen/Kombinationen installiert werden, aber verpfuscht trotzdem nicht evtl. mühsam recherchierte Fremdquellen
.
Interessant wird es auch in dem Fall, wenn Du das Upgrade auf ein neues Releaase machst und noch nicht alle Fremdanbieter für das neue Release Software anbieten …
Ist das wirklich interessant oder eher einfach nur ein dicker Testfall
Ich fürchte, da wird es dann auch einfach häufiger mal nicht mehr klappen oder?
@greebo
Ok, ich habs kapiert. Dankeschön!
Mit jedem Tag gefällt mir Ubuntu besser.
Es sorgt selbst für eine Stabilität die ich zuvor von einem Derivat so nicht gesehen habe.
Das kommt darauf an …
Manche Software hat als Abhängigkeit eine Biliothek in einer bestimmten Version. Andere Software ist von einer Version grösser oder gleich einer Version abhängig. So unterschiedlich die Programme sind. So unterschiedlich sind die Abhängikeiten und auch die Probleme, die entstehen könnten (aber nicht zwangsweise müssen).
Dieses Verfahren ist übrigens kein Feature von Ubuntu, es wird von Debian (der Mutter von Ubuntu) vererbt. Debian ist noch deutlich stabiler aber dafür auch deutlich älter und es funktioniert wesentlich weniger “out of the box”.