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	<title>Guggat emol Blog &#187; Gar keine Supportprozesse sind auch nichts</title>
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	<description>Roland bloggt über IT, Programmieren und Linux</description>
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		<title>Gar keine Supportprozesse sind auch nichts</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 06:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bauknecht]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor drei Wochen habe ich über meine ersten Erfahrungen mit dem unglaublich schlechten Supportprozess von Bauknecht berichtet. Den Artikel könnt ihr unter Wenn ITIL Prozesse und Funktionen schlecht implementiert sind nochmal lesen. Mittlerweile ist viel Wasser den Rhein heruntergeflossen, weitere Supportanfragen von anderen Kunden gestellt worden und das Loch in unserer Küche, in dem eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor drei Wochen habe ich über meine ersten Erfahrungen mit dem unglaublich schlechten Supportprozess von Bauknecht berichtet. Den Artikel könnt ihr unter <a href="http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/wenn-itil-prozesse-und-funktionen-schlecht-implementiert-sind">Wenn ITIL Prozesse und Funktionen schlecht implementiert sind</a> nochmal lesen.<br />
Mittlerweile ist viel Wasser den Rhein heruntergeflossen, weitere Supportanfragen von anderen Kunden gestellt worden und das Loch in unserer Küche, in dem eigentlich ein Dampfgarer prahlen sollte, immer noch vorhanden.<br />
Also alles beim Alten&#8230;</p>
<h3>Was ist seit letzten mal passiert?</h3>
<p>Zuerst erhielten wir keinen Feedback von Bauknecht. Das ist bei Supportprozessen ein absolutes No Go. Wenn ein Incident entsteht, muss in regelmäßigen Abständen darüber berichtet werden.<br />
Und zwar nicht jedes Jahr eine Weihnachtskarte schicken, sondern z.B. jede Woche informieren wie weit wir nun sind.<br />
Ok, ich würde erwarten, dass nach einer Woche die Reparatur eines Gerätes abgeschlossen ist. Aber das bin ja nur ich, der Kunde.<br />
Ute hat vor ungefähr einer Woche den netten Herren und Damen von Bauknecht eine Meldung auf dem Kontaktformular hinterlegt. Sie bekam sofort die automatische Antwort zurück. Schön gell? Also wenn du eine Rückmeldung haben willst, dann schreib einfach ins Kontaktformular. Dann bekommst du eine Antwort <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Gut, daraufhin kam erst mal gar nichts zurück.<br />
Vor ein paar Tagen kam ein BRIEF an, in dem stand, dass die Reparatur bald abgeschlossen sein wird und dass hier wohl etwas schief gegangen ist. Der Servicetechniker wird sich sehr bald mit uns in Verbindung setzen um das Gerät zurückzubringen.<br />
Immerhin, es hat sich was bewegt nachdem wir im Kontaktformular unsere eMail Adresse hinterlegt hatten. Wozu da ein Papierbrief notwendig ist haben wir nicht verstanden. Es hat uns eigentlich nur noch ein bisschen mehr geärgert, da die Mail deutlich schneller angekommen wäre.<br />
Obwohl, wer weiß ob das wirklich der Fall gewesen wäre&#8230;</p>
<p>Ich schrieb ja schon vor drei Wochen, dass der Service Techniker jetzt vermutlich seit drei Wochen in der Telefonschleife hängt und das Ersatzteil intern nicht bestellen kann.<br />
Dann scherzte ich noch mit Ute, dass die das Gerät nicht mehr reparieren können und nun kein Gerät mit dem gleichen Gehäuse mehr haben. Mein Backofen ist Edelstahl und der Dampfgarer hat ein Titangehäuse. Jetzt haben wir überlegt, dass es doch schick wäre ein Edelstahlgehäuse zu bekommen.<br />
Tja, und genau das ist eingetroffen.<br />
Gestern hat eine Frau angerufen und gesagt: &#8220;Sie haben leider ein Gerät gekauft für das es kein Austauschgerät mehr gibt. Wir müssen Ihnen ein anderes Model liefern&#8221;.<br />
So viel zu Bauknecht. Wir haben uns für diese Firma entschieden, da wir glaubten dass die noch ein bisschen besser sind als die Billigmarken. Und jetzt gibt es kein Ersatzgerät?<br />
Ich wäre ja auch zufrieden wenn der Service Techniker einfach nur die Steuerung austauscht. Aber wenn Bauknecht keinen Support mehr liefern kann, da er die Lagerhaltung reduzierte und dabei auch die Schaltpläne seiner ein Jahre alten Geräte wegwirft, dann ist da wohl was schief gegangen.<br />
Egal, scheinbar gibt es heute nur noch Edelstahlgeräte.<br />
Ein weiterer Spruch hat uns dann doch noch etwas irritiert:<br />
&#8220;Der Techniker kommt und nimmt das Altgerät dann mit.&#8221;<br />
Ute antwortete: &#8220;Der Techniker hat das Altgerät schon vor Wochen mitgenommen.&#8221;<br />
&#8220;Oh, dann ist das Gerät überhaupt nicht mehr da?&#8221;<br />
&#8220;So ist es&#8230;&#8221;<br />
Das bedeutet, das nicht vorhandene Supporttool beinhaltet keine Einträge wo sich das aktuell behandelte Gerät gerade befindet!</p>
<p>Jetzt warten wir weiter, wann sich der Servicetechniker meldet und das neue Gerät bringt. Wetten wir, dass dann das Fach, in dem das Gerät eingebaut werden soll, die falschen Abmaße hat?<br />
Und dass dann der Einbau nicht erfolgen kann und wir schuld sind?</p>
<p>Ich empfehle der Firma Bauknecht dringend ihre Service Prozesse zu überdenken und einen Consultant anzustellen, der die Probleme aufnimmt. Es erscheint dem genervten Kunden, dass hier ein Sparprogramm gefahren wurde, dass die Qualität gnadenlos in den Keller vertrieben hat. Zumindest werde ich mich schwer tun, ein weiteres Gerät zu kaufen. Ok, im Moment tu ich mich ja schwer das gerade gekaufte Gerät überhaupt mal zu benutzen. Aber in dem Fall ist es wohl eher ratsam bei Billigfirmen zu kaufen, denn da weiß man was man hat und akzeptiert auch, wenn mal was kaputt ist und nicht so funktioniert.<br />
Da hat man mit seinem Kaufpreis einfach keinen Service mitgekauft&#8230;</p>
<p>Frust, brumm, motz, mecker</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
Dieser Feed kommt vom <a href="http://www.baldenhofer.eu/blog">Guggat emol Blog</a>, viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber  Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke. Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. 
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		<title>Wenn ITIL Prozesse und Funktionen schlecht implementiert sind</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/wenn-itil-prozesse-und-funktionen-schlecht-implementiert-sind</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 19:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guggat emol]]></category>
		<category><![CDATA[Incident]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Servicedesk]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Weile habe ich über ITIL geschrieben. Dirk hat damals angemerkt, dass die meisten Firmen ITIL anwenden und der Kunde damit eine Verschlechterung des Services erfährt. Ich hatte Dirk damals nur bedingt recht gegeben. Ich bin auch heute noch der Meinung, dass ein sauber eingeführter und gelebter Prozess sehr wohl eine Verbesserung für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile habe ich über ITIL geschrieben. Dirk hat damals angemerkt, dass die meisten Firmen ITIL anwenden und der Kunde damit eine Verschlechterung des Services erfährt.<br />
Ich hatte Dirk damals nur bedingt recht gegeben. Ich bin auch heute noch der Meinung, dass ein sauber eingeführter und gelebter Prozess sehr wohl eine Verbesserung für den Kunden bringen kann.<br />
Aber genau hier ist das Problem. Die meisten Firmen haben die Prozesse aus dem Lehrbuch abgeschrieben und ein Prozessimplementierer bekam vermutlich einen tollen Bonus. Danach sind die Supportmitarbeiter nicht glücklich und die Kunden fürchten sich davor den Support in Anspruch zu nehmen.</p>
<h3>Ein praktisches Beispiel und was ich glaube was da schief gegangen ist</h3>
<p>Ute und ich haben ja eine Superküche gebaut. Da drin ist unter anderem Platz für einen Dampfgarer vorgesehen. Den Dampfgarer haben wir von Bauknecht erstanden und eine Woche hatte das Teil auch wirklich super funktioniert.<br />
Der Dampfgarer hat</p>
<ul>
<li>Tiefgefrohrenes aufgetaut</li>
<li>Gemüse superschnell und sehr schmackhaft erwärmt</li>
<li>Kartoffeln gegart</li>
<li>Gelbe Rüben für meine gelbe Rüben Lasagne gegart</li>
<li>Mit der Mikrowelle Milch zum Aufschäumen warm gemacht</li>
</ul>
<p>Also lauter tolle Dinge.<br />
Doch dann war die erste Woche vorbei und das Gerät blinkte nur noch.</p>
<h3>Erster Kontakt mit der Telefonhotline (Servicedesk)</h3>
<p>Der erste Kontakt hatte super funktioniert. Ich rief mit einem deutschen Festnetzanschluss die Servicehotline an und wurde nach nur wenigen Augenblicken zum Süddeutschen Servicedesk durchgeroutet. Die Frau nahm mein Incident auf und wollte mir innerhalb von zwei Werktagen einen Servicetechniker vorbeischicken.<br />
Ich war zufrieden und baute die Maschine schon mal aus, damit der Servicetechniker die Büchse einfacher bearbeiten kann.<br />
ITIL hat hier super funktioniert.</p>
<ul>
<li>Da meine Telefonnummer als Süddeutsch erkannt wurde, bin ich gleich an die richtige Stelle durchgeroutet worden.</li>
<li>Ich hatte kaum Zeit in der Warteschlange verbracht.</li>
<li>Ein Termin mit dem Servicetechniker stand innerhalb weniger Werktage fest.</li>
</ul>
<p>Am nächsten Tag steckte ich das Gerät nochmals ein und bemerkte, dass es wieder funktioniert.<br />
Also rief ich nochmals bei der Hotline an und bestellte den Servicetechniker ab.<br />
<strong>DAS WAR EIN FEHLER</strong><br />
Ich konnte ein Gericht am Samstagabend noch zubereiten und dann setzte die Maschine wieder aus.<br />
Diesmal konnte ich sie auch nicht mit einem AEG (Ausschalten, Einschalten, Geht) davon überzeugen nochmals etwas zu garen.<br />
Also nahm ich die Servicetelefonnummer und meine Gerätedaten mit zur Arbeit und wählte von dort am Montag die Nummer. Diesmal war ich in der Schweiz.</p>
<h3>Warteschlangen und nicht sinnvoll konfigurierte Telefonanlagen</h3>
<p>Diesmal klappte die Telefonweiterschaltung natürlich nicht. Die Telefonanlage erkannte nicht, dass ich eigentlich in Süddeutschland wohne. Woher auch?<br />
Dummerweise war ich wohl nicht der Einzige. Die ersten Anrufe klappten nicht und die nette Stimme vom Band informierte mich darüber, dass ich es später probieren sollte.<br />
Insgesamt habe ich drei Stunden immer wieder mal probiert mich durchzuwählen.<br />
Zum Glück geht das mit einer Freisprechanlage auch, wenn man zur gleichen Zeit etwas vernünftiges arbeitet. Ansonsten wäre das ziemlich doof gewesen.<br />
Nach den drei Stunden wurde ich tatsächlich durchgeschalten.<br />
Die Dame erklärte mir, dass ich bei ihr falsch bin. Sie ist nicht für Süddeutschland zuständig.<br />
Nach langem hin- und her gab sie mir die direkte Durchwahl zum Servicecenter für Süddeutschland.</p>
<h4>Fehlerdiagnose</h4>
<p>Wenn nicht erkennbare Telefonnummern (Mobiltelefone oder ausländische Nummern) durchgeschalten werden, sollte auf alle Fälle ein Dispatcher eingestellt werden. Dies ist eine Funktion die nichts anderes zu tun hat als die Anrufer an die richtige Stelle weiterzuleiten. Der Kunde kommt sich nicht ganz so verarscht vor und glaubt immer noch an den Service.<br />
In diesem Fall wurde irgendeine Einheit ausgewählt, deren Telefonqueue mit meinem falschen Anruf aufgefüllt und alle waren genervt.<br />
Wenn das schon so schief läuft, dann sollte wenigstens die Weiterleitung ohne murren und knurren erfolgen. Den Kunden anschnauzen, dass er an der falschen Zentrale herausgekommen ist, ist nicht sehr hilfreich. Für mich natürlich ok, denn sonst hätte ich jetzt ja nichts zu bloggen <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Servicezeiten und Lügen</h3>
<p>Ok, ich hatte den ersten Termin verpasst. Aber diesmal konnte ich wenigstens eine genaue Fehlerbeschreibung durchgeben. Die Frau konnte mir keinen Termin nennen wann der Servicetechniker wieder nach Konstanz kommt. Also wollte sie nochmals zurückrufen.<br />
Nach einiger Zeit rief sie bei Ute an und erklärte ihr, dass der Servicetechniker eine Woche später am Montag vorbeikommt und das Ersatzteil dann schon dabei hat.<br />
Eine Woche zu warten ist nicht schön, aber wenn dann das Ersatzteil wenigstens gleich eingebaut wird, ist das für mich immer noch akzeptabel.<br />
Der Techniker kam vorbei und schaute sich kurz das Gerät an.<br />
Dann bemerkte er: &#8220;Gut, das muss ich mitnehmen. Ich habe jetzt natürlich keine Ersatzteile dabei&#8221;</p>
<h4>Fehlerdiagnose</h4>
<p>Zum Einen sind so wenig Servicetechniker im Einsatz, dass der Kunde extrem lange auf einen warten muss. Das ist mehr als schlecht und die Kosteneinsparprogramme der Firmen generieren alles, aber keine zufriedenstellende Umgebung. Servicetechniker kann man unter der Woche auch für die Auslieferung von neuen Geräten beauftragen. Sie können den Keller anstreichen oder was weiß ich noch für Aufgaben erledigen. Wenn man hier keine Mitarbeiter einstellt, dann kann der beste Prozess nicht funktionieren.<br />
Zum Anderen ist es ganz schlecht, wenn der Servicedesk Mitarbeiter die Kunden anlügt. Das Ersatzteil war nicht vorhanden und nicht bestellt. Der Servicetechniker musste auf alle Fälle das Gerät mitnehmen.<br />
Also hätte man ja auch einfach einen Transport zur Zentrale implementieren können und hätte die Wartezeiten extrem reduziert. Der Servicetechniker hätte nicht anfahren müssen und die Kosten wären sogar noch reduziert worden.<br />
In diesem Fall wurde ein Servicetechniker nach Konstanz geschickt und er konnte nichts tun außer den Transport der Maschine durchführen.<br />
Tja, schlecht implementierte Prozesse kosten mehr Geld und verärgern die Kunden mehr, als sie bringen.</p>
<h3>Informationen während des Incidents</h3>
<p>Wenn man einen Incident hat, dann möchte man informiert werden.<br />
Wenn der Servicetechniker den Dampfgarer mitgenommen hat, erwarte ich als Kunde, dass er sich meldet und mir sagt wie weit er ist.<br />
Seit zwei Wochen ist das Gerät jetzt irgendwo im Landkreis Rottweil. Und da steht es gut. Nur bekommen wir keine Informationen zugespielt was mit dem Gerät nun alles angestellt wird.<br />
Im Idealfall würde der Servicetechniker den Fehler analysieren und kurz anrufen was er jetzt alles machen will.<br />
Dann wüssten wir, dass er am Fehler arbeitet und wie lange er noch braucht.<br />
Jetzt glaube ich, dass er entweder überhaupt nicht an der Büchse arbeitet oder es nicht hinbekommen hat.<br />
Er musste es selbst zur Zentrale einschicken und deren Service in Anspruch nehmen. Vermutlich hängt er seit vorletzter Woche in einer internen Hotline fest und bekommt das notwendige Ersatzteil einfach nicht her. </p>
<p>Tja, schlecht implementierte Prozesse nerven alle!</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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		<title>Service Capacity Management</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 22:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
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		<category><![CDATA[itil]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Service Capacity Management soll erreicht werden dass die richtige Kapaziät zum richtigen Zeitpunkt dem richtigen IT Service gemäss den Vereinbarungen mit dem Kunden zur Verfügung gestellt wird. Das gemeine am Service ist, dass du ihn nicht speichern kannst. Du kannst nicht 100&#8217;000 Anwenderzugriffe vorab durchführen und dann irgendwo im Regal liegen lassen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/images/blog/itil/service-capacity-management.jpg" alt="Service Capacity Management Prozess" /><br />
Mit dem Service Capacity Management soll erreicht werden dass die richtige Kapaziät zum richtigen Zeitpunkt dem richtigen IT Service gemäss den Vereinbarungen mit dem Kunden zur Verfügung gestellt wird.<br />
Das gemeine am Service ist, dass du ihn nicht speichern kannst.<br />
Du kannst nicht 100&#8217;000 Anwenderzugriffe vorab durchführen und dann irgendwo im Regal liegen lassen.<br />
Ein IT Service wird genau dann verbraucht wenn er gebraucht wird.<br />
Das liegt vielleicht daran, dass unsere Computer ähnlich wie unsere Gehirne funktionieren.<br />
Wir können ja auch nicht schon mal drei Wochen vorausdenken und dann für die nächsten drei Wochen das Hirn abschalten gelle? <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Naja, manchmal können wir schon unser Hirn ausschalten, aber dann liefern wir halt keine Gedanken mehr&#8230;<br />
So, zurück zum Thema!</p>
<h3>Umfang des Capacity Managements</h3>
<p>Mit dem Capacity Management im Service Design Umfeld werden folgende Aufgaben bearbeitet:</p>
<ul>
<li>Mit den Kunden sprechen und dem Kunden seine Bedürfnisse ermitteln</li>
<li>Die erkannten Anforderungen in die Planung der Systemauslastung umsetzen</li>
<li>Kontrolle ob die erforderlichen Ressourcen (Maschinen, Mitarbeiter) überhaupt in der Firma vorhanden sind</li>
<li>Erstellung des Kapazitätsplanes</li>
<li>Überwachung durchführen und Feinabstimmungen vornehmen</li>
</ul>
<p>Am letzten Punkt kann man wieder mal schön erkennen, dass ITIL V3 sich von seinen Vorgängern unterscheidet.<br />
Die Überwachung und die Feinabstimmung ist definitiv eine operative Tätigkeit.<br />
Diese wird jedoch im Capacity Management auf der Service Design Seite definiert.<br />
Es ergibt Sinn, dass die Veränderungen und die Überwachung von einem Prozess abgedeckt wird.<br />
Ein Prozess ist schliesslich ein Regelkreis und keine Steuerung.<br />
Er hat Rückführungen.<br />
An diesen Stellen bin ich mit ITIL V3 so richtig glücklich, da man hiermit die Grenzen zwischen Engineering und Betrieb verwischt.<br />
Die Gefahren, dass am Ende ein Entwickler in der Produktion herumfummelt, sind relativ gering, da die einzelnen Rollen schlussendlich wieder auf unterschiedliche Teams aufgeteilt werden können.</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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		<title>Service Catalogue Management</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 10:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
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		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[service catalogue management]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn wir unseren Kunden Services anbieten wollen, sollten wir zuerst einmal wissen was diese Services sind. Das bedeutet, wenn du bei einem Telefonladen ein Mobiles Telefon kaufst möchtest du wissen, wie viele SMS, MMS, Telefonate usw. du mit dem Teil innerhalb deines gekauften Tarifs führen darfst. Jemand muss also zuerst einmal aufschreiben was für Services [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/images/blog/itil/service-catalogue-management.jpg" alt="Service Catalogue Management Prozess" /><br />
Wenn wir unseren Kunden Services anbieten wollen, sollten wir zuerst einmal wissen was diese Services sind.<br />
Das bedeutet, wenn du bei einem Telefonladen ein Mobiles Telefon kaufst möchtest du wissen, wie viele SMS, MMS, Telefonate usw. du mit dem Teil innerhalb deines gekauften Tarifs führen darfst.<br />
Jemand muss also zuerst einmal aufschreiben was für Services du kaufen kannst.<br />
Bei unserem Newssystem können wir hier schreiben, dass das Backoffice System des Newssystems nicht zwingend auf dem Webauftritt des Kunden liegen muss.<br />
Der Kunde kann ein Service kaufen, sagen wir mal 10&#8217;000 News-Artikel Zugriffe pro Monat, gehostet auf einem fremden Server. Der Kunde muss dann lediglich die Ansicht der News-Artikel in seine Seiten einbauen.<br />
Er braucht sich nicht um eine Datenbank kümmern.<br />
Derjenige, welcher den Service erstellt, sollte am Besten wissen was dieses Teil später alles kann. Deshalb hat ITIL entschieden, das Service Catalogue Management in Service Design anzubringen.</p>
<h3>Was macht das Service Catalogue Management?</h3>
<p>Es kümmert sich darum dass die Services, die im Lauf der Zeit innerhalb der Firma erstellt werden, immer sauber beschrieben sind.<br />
Wenn also eine Änderung an unserem Telefon stattfindet, z.B. eine Applikation hinzukommt mit der wir Twittern können, dann wird dies im Service Catalogue eingetragen.<br />
Es wird hiermit sichergestellt, dass wir nichts vergessen was unsere Firma so anbietet.<br />
Im Service Catalogue werden nur die Services angeboten, die tatsächlich vom Kunden bezogen werden können.<br />
Im Gegensatz dazu beinhaltet das Service Portfolio auch Services die wir noch nicht anbieten oder die wir nicht mehr anbieten.<br />
Mit diesem Prozess kann innerhalb der Organisation das Bewusstein aufgebaut werden</p>
<ul>
<li>Welche Services werden dem Kunden geliefert?</li>
<li>Wie werden diese Services geliefert und wie können sie vom Kunden genutzt werden?</li>
<li>Welches Qualitätsniveau kann der Kunde erwarten?</li>
<li>Welcher Zweck hat dieser Service?</li>
</ul>
<p>Insgesamt kann das Service Catalogue Management helfen die Qualität der angebotenen Services zu erhöhen.</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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		</item>
		<item>
		<title>ITIL Hauptkategorie Service Design</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/itil-hauptkategorie-service-design</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 19:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
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		<category><![CDATA[itil]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Kategorie tümmeln sich alle Prozesse rund um den Bau und die Erweiterung von Services. Unser Newssystem ist zum Beispiel in dieser Kategorie zuerst angesiedelt. Bei ITIL V3 sind hier jedoch schon viele Aspekte des späteren Betriebs abgebildet. In früheren Versionen hat man noch eine starke Trennung von Betrieb und Service Design gemacht. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Kategorie tümmeln sich alle Prozesse rund um den Bau und die Erweiterung von Services.<br />
Unser Newssystem ist zum Beispiel in dieser Kategorie zuerst angesiedelt.<br />
Bei ITIL V3 sind hier jedoch schon viele Aspekte des späteren Betriebs abgebildet.<br />
In früheren Versionen hat man noch eine starke Trennung von Betrieb und Service Design gemacht. Diese Trennung führte dazu, dass schöne Applikationen erstellt wurden, diese aber niemand mehr betreiben kann.<br />
In ITIL V3 hat man diesen Missstand beseitigt. Neu hat der Betrieb schon beim Design der Lösungen Einfluss und darf seine Requirements schon zu Beginn einbringen.<br />
Im folgenden Bild sind die einzelnen Prozesse und technonologischen Aktivitäten dargestellt.<br />
<img src="/images/blog/itil/service-design.jpg" alt="Service Design Prozesse und Aktivitäten" /><br />
Hier sind nun schon viel mehr Prozesse und Aktivitäten abgebildet wie dies im Service Strategy Bereich der Fall war.<br />
Ich möchte daher für die einzelnen Prozesse jeweils einen Artikel erstellen, da sonst dieser Artiekl ewig lang würde.</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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		<title>ITIL Hauptkategorie Service Strategy</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/unterricht/itil-hauptkategorie-service-strategy</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 22:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[demand management]]></category>
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		<category><![CDATA[service portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[service strategy]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser ITIL Hauptkategorie geht es um alle Strategieaspekte eines IT Betriebs. Hier wirst du viele Prozesse finden, die die Geschäftsleitung einer Firma betreffen. Die Geschäftsleitung muss sich darüber Gedanken machen, welche Produkte und Dienstleistungen in nächster Zeit angeboten werden sollen. Es wird im ITIL Umfeld zur Zeit als sinnvoll angesehen die Bereiche Service Portfolio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser ITIL Hauptkategorie geht es um alle Strategieaspekte eines IT Betriebs.<br />
Hier wirst du viele Prozesse finden, die die Geschäftsleitung einer Firma betreffen.<br />
Die Geschäftsleitung muss sich darüber Gedanken machen, welche Produkte und Dienstleistungen in nächster Zeit angeboten werden sollen.<br />
Es wird im ITIL Umfeld zur Zeit als sinnvoll angesehen die Bereiche Service Portfolio Management, Finance Management und Demand Management in diesem Bereich anzugliedern.<br />
Die folgende Grafik zeigt die Prozesse, die innerhalb der Service Strategy von ITIL V3 definiert wurden.<br />
<img src="/images/blog/itil/service-strategy.jpg" alt="Die Service Strategy ITIL V3 Prozesse" /></p>
<h3>Service Portfolio Management</h3>
<p>Mit diesem ITIL Prozess soll erreicht werden, dass der richtige Mix von Services dem Kunden angeboten werden.<br />
Die Geschäftsleitung muss festlegen, welche Produkte die nächsten Jahre auf dem Markt kommen und dort bleiben.<br />
Diese Entscheidung hat natürlich direkte Auswirkungen auf die Produktion.<br />
Wenn z.B. ein Internet Service Provider festlegt, ab 2010 nur noch Ubuntu Linux anzubieten, dann muss der Betrieb dies entsprechend vorbereiten.<br />
Die Entscheidung, welche Strategie gefahren wird, wird in kurzfristige (taktische) oder langfristige (Strategie) Entscheidungen festgelegt.<br />
All diese Überlegungen und Ziele werden in diesem Bereich festgelegt.<br />
Wenn dir zufällig eine Firma gehört, wirst du mit diesem Prozess festlegen, welche Dinge du deinem Kunden anbieten willst. <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Finance Management</h3>
<p>Es ist ja schön, wenn unsere Strategen festlegen, dass wir nur noch Ubuntu anbieten.<br />
Wenn aber die Kunden abspringen, da wir eigentlich eine Windows-Bude sind, ist das sicherlich nicht gerade hilfreich.<br />
Informationen über den tatsächlichen Absatz und die daraus abzuleitenden Gewinne wird vom Finance Management geliefert.<br />
Weiterhin kann festgestellt werden, ob wir überhaupt in der Lage sind, neue Produkte auf den Markt zu werfen.<br />
Es ist daher sinnvoll, wenn das &#8220;Finanzministerium&#8221; in der Service Strategy mitsprechen kann.<br />
Ohne eine solide Finanzierung läuft in einer Firma nunmal nichts.</p>
<h3>Demand Management</h3>
<p>Gegenüber früheren ITIL Versionen hat sich die Position des Demand Managements verändert.<br />
Mit dem Demand Management wird die Information, welche Services unsere Kunden kaufen, gesammelt.<br />
Deshalb ist es sinnvoll, wenn das Demand Management sehr nah an der Service Strategy angesiedelt ist.<br />
Die Geschäftsleitung sollte permanent darüber im Bilde sein, welche Produkte und Services von den Kunden gewünscht werden.<br />
Weiterhin kann im Demand Management ein Trendverhalten der Kunden festgestellt werden.<br />
Wenn unsere Kunden tatsächlich nur Ubuntu bestellen, wäre es sinnfrei wenn wir blos Windows anbieten gelle?</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p>Mit den drei Prozessen der Service Strategy Kategorie werden die für den Betrieb notwendigen strategischen Entscheidungen gefällt und verwaltet.<br />
Die Service Strategy hat Verbindungen zu allen anderen Hauptkategorien, da eine Strategie sich durch den täglichen Betrieb ändern kann und muss.</p>
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		<title>Sauber definierte Prozesse können Arbeitsplätze retten</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/sauber-definierte-prozesse-koennen-arbeitsplaetze-retten</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/sauber-definierte-prozesse-koennen-arbeitsplaetze-retten#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen begannen Dirk und ich eine kleine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Support Prozessen. Das Statement das gegen ITIL Prozesse spricht Bist du mal in einer Helpdesk (Service Desk) Telefonwarteschleife gehängt? Hast du mal dein Problem dem netten Menschen des Service Desks geschildert, um dann zwei Stunden später das gleiche Problem wieder beim Second [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen begannen Dirk und ich eine kleine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Support Prozessen.</p>
<h3>Das Statement das gegen ITIL Prozesse spricht</h3>
<p>Bist du mal in einer Helpdesk (Service Desk) Telefonwarteschleife gehängt?<br />
Hast du mal dein Problem dem netten Menschen des Service Desks geschildert, um dann zwei Stunden später das gleiche Problem wieder beim Second Level Support zu schildern?<br />
Soll ich noch mehr retorische Fragen stellen?<br />
Ich denke mal, die meisten von uns haben schon Probleme mit den schlechten Supports von diversen Firmen gehabt.<br />
Wenn man also einen 1st Level Support aufbaut und die Probleme der Kundschaft damit eigentlich nur verschlimmert, hat man nichts gewonnen.<br />
Stimmt das so?</p>
<h3>Das Statement für ITIL Prozesse</h3>
<p>Falls du das Glück, oder das Pech, hast im Second Level zu arbeiten, kann es passieren dass deine Anwender dich direkt anrufen.<br />
Du bist ja ein hilfsbereiter Mensch und kannst die Probleme deiner Anwender meistens sofort lösen.<br />
Der Anwender ist glücklich und du hast einen guten Job gemacht.<br />
Häufig umgehen die Anwender die Supportprozesse, da ihnen ja deutlich schneller geholfen wird.<br />
Dem Anwender wird geholfen, du hast eine gutes Gefühl da deine Anwender glücklich sind und trotzdem bin ich nicht zufrieden.</p>
<h3>Ist dein Chef mit dir zufrieden?</h3>
<p>Kennst du die Situation dass dein Chef dir noch mehr Arbeit geben will?<br />
Wenn nicht dein Chef dann vielleicht dein Chef-Chef?<br />
Die Chefs messen die Auslastung der Mitarbeiter an gebuchten Stunden oder anderen Messgrössen.<br />
Wenn wieder mal eine Sparübung angesagt ist, muss jeder Mitarbeiter begründen können, warum er benötigt wird und was er den ganzen Tag über macht.<br />
Häufig finden sich dann freundliche Second Level Supporter ziemlich unter Druck gesetzt.<br />
Wenn du, ohne die Zeiten aufzuschreiben, jedem Anwender hilfst, dann machst du das ohne Auftrag.<br />
Und ohne Auftrag bedeutet, dass dein Chef diese Leistungen nicht verrechnen kann.<br />
Es gab schon Handwerksbetriebe, die ihre Aufwände nicht mehr decken konnten, da sie zu viele &#8220;Freundlichkeitsaufträge&#8221; nebenbei gemacht haben.</p>
<h3>Wenn du deine Anwenderhilfe nicht buchen kannst, gibts kein Geld dafür</h3>
<p>So hart wie es klingt, aber die Anwender sind nicht deine Kunden.<br />
Dein Kunde bezahlt für deine Arbeit.<br />
Die Mitarbeiter deines Kunden bezahlen dich nicht.<br />
Wenn ein Kunde im 1st Level Support anruft, wird registriert wie viel Aufwand für die Lösung des Problems entstanden ist.<br />
Bei den nächsten Verhandlungen kann ein übermässiger Gebrauch der Hotline entsprechend verrechnet werden.<br />
Wenn deine Firma jedoch nicht weiss, dass du vielen Anwendern geholfen hast, dann ist dein Job in Gefahr.<br />
Plötzlich wirst du gefragt &#8220;Warum haben Sie eigentlich nur 30% Auslastung? Sie können doch noch diesen Job übernehmen!&#8221;<br />
Und dann beginnt für dich die Zeit, in der du deutlich mehr arbeiten musst, die Leute mit dir unzufrieden sind und du den Job nicht mehr gut findest.</p>
<h3>Prozesse einhalten kann beruhigen</h3>
<p>Wenn du bei einer grossen Firma arbeitest, und z.B. im 1st Level Support jeden Tag 4&#8217;000 Calls bearbeitet werden, von denen 3&#8217;800 gleich gelöst werden, dann ist deine Firma effektiv.<br />
Deine Firma hat die Aufwände im Griff und kann jederzeit feststellen warum der Support so viel kostet.<br />
Wenn die Dunkelziffer der gelösten Anwenderprobleme nicht bekannt ist, dann können die Systeme nicht optimiert werden.</p>
<h3>Nur messbare Prozesse können optimiert werden</h3>
<p>Stell dir vor, jeden Tag ruft ein Anwender an und du löst ihm das Problem innerhalb von 20 Minuten.<br />
Rechne diese Zeit mal auf ein Jahr hoch.<br />
Du wirst eine relativ hohe Zahl finden.<br />
Wenn ein anderer Anwender deinem Kollegen die gleiche Aufgabe gibt, dann werden die Kosten noch höher.<br />
Eventuell kann jedoch dieses Problem für alle gelöst werden.<br />
Wenn Continual Service Improvement etabliert ist, können die Kollegen beschreiben wie das Problem langfristig gelöst werden kann.<br />
Oder aber das Problem Management kann sich diesem Thema annehmen.<br />
Und dann fällt diese Arbeit weg, der Anwender bekommt dieses Problem erst gar nicht mehr und spürt die Infrastruktur nicht.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Firmen müssen ihre Kosten im Griff haben. Um dies zu erreichen müssen sie die Probleme innerhalb ihrer Firma erkennen und bereit sein sie zu lösen.<br />
Wenn dem so ist, können Firmen kostengünstigere, schnellere und stabilere Services anbieten.<br />
Um dieses Ziel zu erreichen ist es sinnvoll, die Prozesswege einzuhalten.</p>
<p>Wenn jedoch die Mitarbeiter und Chefs sich hinter den Prozessen verstecken wird ein gut gemeinter Gedanke, wie ITIL einer ist, schnell zu einem Beamtenmolloch.</p>
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		<item>
		<title>Die fünf Hauptkategorien in ITIL</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/die-fuenf-hauptkategorien-in-itil</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/die-fuenf-hauptkategorien-in-itil#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 03:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[continual service improvement]]></category>
		<category><![CDATA[kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[service design]]></category>
		<category><![CDATA[service operation]]></category>
		<category><![CDATA[service strategy]]></category>
		<category><![CDATA[service transition]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Betrieb ist eine sehr komplizierte Angelegenheit. Er muss sich, unter anderem, folgenden Fragen stellen: Was wollen wir mit unserem Betrieb überhaupt anfangen? Wie bekommen wir unsere Kundenanforderungen geordnet in unsere Betriebsabläufe integriert? Wie managen wir unsere Finanzen? Wie legen wir fest, welche Services wir anbieten? Wie verändern wir unsere Services? Wie können wir nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Betrieb ist eine sehr komplizierte Angelegenheit.<br />
Er muss sich, unter anderem, folgenden Fragen stellen:</p>
<ul>
<li>Was wollen wir mit unserem Betrieb überhaupt anfangen?</li>
<li>Wie bekommen wir unsere Kundenanforderungen geordnet in unsere Betriebsabläufe integriert?</li>
<li>Wie managen wir unsere Finanzen?</li>
<li>Wie legen wir fest, welche Services wir anbieten?</li>
<li>Wie verändern wir unsere Services?</li>
<li>Wie können wir nach einer Katastrophe weiter existieren</li>
<li>Wie verfügbar muss unser Service sein?</li>
<li>Welche Sicherheitskriterien muss unser Service erfüllen?</li>
<li>Wie managen wir unsere Zulieferunternehmen?</li>
<li>Wie nehmen wir die Anforderungen auf?</li>
<li>Wie verwalten wir unsere Daten?</li>
<li>Wie und wer managed unsere Applikationen?</li>
<li>Wie bekommen wir unsere Applikationen in den Betrieb überführt?</li>
<li>Wie führen wir Änderungen an den Systemen durch?</li>
<li>Wie stellen wir fest welche Komponenten wir miteinander in Betrieb haben?</li>
<li>Wie wollen wir Releases durchführen?</li>
<li>Was für Tests wollen wir für die einzelnen Applikationen und Komponenten durchführen?</li>
<li>Wie sorgen wir dafür, dass wir genügend Wissen über unsere Systeme in der Firma halten können?</li>
<li>Wie erkennen wir, wenn eine Festplatte volläuft?</li>
<li>Wie verhalten wir uns bei einer Störung?</li>
<li>Wie sorgen wir dafür, dass eine Anfrage den Toner an einem Drucker auszutauschen, gemacht wird?</li>
<li>Wie sorgen wir dafür, dass erkannte Probleme auch analysiert und nachhaltig geklärt werden?</li>
<li>Welche Mitarbeiter und Kunden dürfen wie auf unsere Systeme zugreifen?</li>
<li>Wo können Mitarbeiter und Kunden zentral anrufen und ihre Probleme schildern?</li>
<li>Wie verwalten wir unser technisches Wissen?</li>
<li>Haben wir genügend Mitarbeiter und Systeme für die Erbringung unserer Services?</li>
<li>Können wir unsere Infrastruktur und Teams effizient und effektiv managen?</li>
<li>Wissen wir, wie wir unsere Applikationen im Betrieb halten können?</li>
<li>Wie kann man dafür sorgen, dass der Betrieb über die Jahre besser wird?</li>
</ul>
<p>Das ist schon eine ganze Menge an Fragen gelle?<br />
Damit sich die unterschiedlichen Themengebiete ordnen lassen, muss man die hierfür notwendigen Prozesse und Funktionen irgendwie ordnen.<br />
Bei ITIL hat man hierfür fünf Hauptkategorien definiert.<br />
<img src="/images/blog/itil/itil-overview.jpg" alt="Die ITIL Übersicht über die fünf Hauptkategorien" /></p>
<h3>Service Strategy</h3>
<p>Kümmert sich um die Themen Service Portfolio, Fincance Management und Demand Management.<br />
Hier werden alle strategischen Überlegungen und Entscheide festgelegt.</p>
<h3>Service Design</h3>
<p>Diese Kategorie kümmert sich um die Überlegungen wie ein neuer, oder bestehender, Service erstellt und angepasst wird. Welche Applikationen dafür notwendig sind und wie man sie umsetzt.</p>
<h3>Service Transition</h3>
<p>Wenn die netten Menschen vom Service Design ihre Systeme fertiggestellt haben, müssen sie irgendwie in die Produktion übergeben werden. Ansonsten können unsere lieben Kunden ja die erstellten Systeme nicht verwenden.<br />
Serice Transition kümmert sich exakt um dieses Thema.</p>
<h3>Service Operation</h3>
<p>Hier werden alle Themen, die für einen geordneten Betrieb benötigt werden, untergebracht.<br />
Wenn eine Störung auftritt, wird sie dort korrigiert. Wenn ein neuer Anwender erfasst werden soll, ist hier der notwendige Prozess dafür hinterlegt.</p>
<h3>Continual Service Improvement</h3>
<p>Wir haben zwar unsere Services in Betrieb, aber müssen die wirklich so kompliziert sein?<br />
Die Software und Hardware entwickelt sich weiter. Es ergibt keinen Sinn, die Systeme so komplex bestehen zu lassen, wie sie heute sind.<br />
Der Betrieb muss sich permanent weiterentwickeln.<br />
Hierfür wird das Continual Service Improvement verwendet. Die Prozesse und Kollegen kümmern sich darum, dass die Unternehmung stabil bleibt und weiterkommt.</p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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		</item>
		<item>
		<title>Einleitung zu ITIL V3</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/unterricht/einleitung-zu-itil-v3</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/unterricht/einleitung-zu-itil-v3#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich jetzt den Upgrade von ITIL V2 zu ITIL V3 vollzogen habe, denke ich, dass es an der Zeit ist darüber ein bisschen zu berichten. Bei ITIL V3 handelt es sich um die dritte Version von ITIL. ITIL bedeutet Information Technology Infrastructrue Library. Es handelt sich dabei um einige Bücher die den Betrieb und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich jetzt den Upgrade von ITIL V2 zu ITIL V3 vollzogen habe, denke ich, dass es an der Zeit ist darüber ein bisschen zu berichten.<br />
Bei ITIL V3 handelt es sich um die dritte Version von ITIL.<br />
ITIL bedeutet <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/ITIL">Information Technology Infrastructrue Library</a>.<br />
Es handelt sich dabei um einige Bücher die den Betrieb und die Erweiterung von IT Systemen beschreiben.<br />
Diese Bücher erläutern die Best Practice wie in Unternehmen der IT Betrieb organisiert werden sollte.</p>
<h3>Wer hats erfunden?</h3>
<p>ITIL wurde von einer Gruppe von Firmen, zusammen mit der bristischen Regierung, ins Leben gerufen.<br />
Diese Firmen hatten die gute Idee, dass es doch prima wäre die betrieblichen Prozesse zu beschreiben.<br />
In einem IT Laden sind einige Aktivitäten immer wieder gleich.<br />
So muss klar sein, wie man eine Änderung an einem System durchführt.<br />
Wenn eine Störung (ein Incident) auftritt, dann ist es sicherlich auch nicht schlecht zu wissen wie wir diese Störung beseitigen.<br />
Eine Strategie für das Unternehmen ist auch schick und wie wir unsere Services verrechnen hat auch schon jemand anderes gelöst.<br />
All diese, und noch viel mehr, Prozesse und Funktionen wurden in den ITIL Büchern zusammengetragen.</p>
<h3>Was kann das dir bringen?</h3>
<p>Wenn du also in die Verlegenheit kommst, in einer Firma aufzuräumen, dann können dir diese Bücher sehr gute Dienste erweisen.<br />
Falls du in einer IT Firma arbeitest wirst du vermutlich täglich mit Prozessen, die in ITIL beschrieben wurden, konfrontriert.<br />
Du hast dich vermutlich schon mehrmals gefragt, warum die Firma so aufgebaut ist wie sie aufgebaut ist.<br />
Häufig haben sich kluge Menschen zusammengetan und die Prozesse entsprechend aufeinander abgestimmt.</p>
<h3>Grenzen von ITIL</h3>
<p>ITIL selbst backt keinen Kuchen und wird auch keine Hardware austauschen.<br />
Es handelt sich, wie im Namen schon beschrieben, um eine Library.<br />
Und Library heisst im Deutschen Bibliothek.<br />
Es beschreibt somit, wie man seinen Betrieb ordnen kann.<br />
Die Umsetzung ist in jedem Unternehmen anders und muss den betrieblichen Abläufen angepasst werden.<br />
Wenn man z.B. ITIL V3 einführen will, dann muss man ziemlich viele Arbeitsabläufe hinterfragen und unter Umständen ganze Abteilungen auflösen und neu gestalten.<br />
Man kann damit seine Firma lähmen.</p>
<p>Auf der anderen Seite kann man seine Firma für die Welt von Morgen vorbereiten und einen guten Schritt in die richtige Richtung gehen.<br />
Meiner Meinung nach lohnt es sich, seine bestehenden Prozesse und Strukturen zu hinterfragen und einige Strukturen aufzubrechen.<br />
Ein Stillstand ist im Endeffekt ein Rückschritt. Die Firma verliert ihre Überlebensfähigkeit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Habe gerade die ITIL Foundation V3 Prüfung bestanden</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/habe-gerade-die-itil-foundation-v3-pruefung-bestanden</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/habe-gerade-die-itil-foundation-v3-pruefung-bestanden#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guggat emol]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.baldenhofer.eu/blog/?p=1543</guid>
		<description><![CDATA[Das war knapp, mit 65% richtigen Antworten kommt man gerade noch durch die Prüfung durch. Diesmal habe ich es wohl ein wenig zweckoptimiert. Ich habe exakt 65% der Antworten richtig gehabt Naja, wenn man danach geht wäre es besser mich nicht auf die Optimierungsmassnahmen innerhalb der Firma loszulassen. Aber ich kann euch beruhigen. Ich behaupte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war knapp,<br />
mit 65% richtigen Antworten kommt man gerade noch durch die Prüfung durch.<br />
Diesmal habe ich es wohl ein wenig zweckoptimiert. Ich habe exakt 65% der Antworten richtig gehabt <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Naja, wenn man danach geht wäre es besser mich nicht auf die Optimierungsmassnahmen innerhalb der Firma loszulassen.<br />
Aber ich kann euch beruhigen.<br />
Ich behaupte von mir etwas mehr über ITIL verstanden zu haben als 65%.<br />
Multiple Choice Tests können manchmal ziemlich irreführend sein&#8230;<br />
So, jetzt mache ich mich mal daran, ITIL V3 in der Firma einzuführen.<br />
Ich zeige halt nur mein Foundation Examination Deckblatt, da stehen keine Punktzahlen drauf <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><h2>Ähnliche Beiträge</h2><ul></ul><hr /><small>www.baldenhofer.eu © seit 2009 <br />
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<br /> 4e3744397ab2a417f811b29573bcbef4)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum lohnt sich ein Service- und Betriebs- Katalog auch für kleine Unternehmen?</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/warum-lohnt-sich-ein-service-und-betriebs-katalog-auch-fuer-kleine-unternehmen</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/it/warum-lohnt-sich-ein-service-und-betriebs-katalog-auch-fuer-kleine-unternehmen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 13:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guggat emol]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskatalog]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Servicekatalog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja gerade wieder am ITIL auffrischen und wir haben auch über die Service Kataloge gesprochen. (Logisch eigentlich gelle?) Was ist ein Servicekatalog? Wenn du bei der Telekom, oder Swisscom oder wo auch immer einen Mobilfunkvertrag abschließt, kannst du deine Services die du haben willst auswählen. Das bedeutet, dass eine Person nur telefonieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja gerade wieder am ITIL auffrischen und wir haben auch über die Service Kataloge gesprochen. (Logisch eigentlich gelle?)</p>
<h3>Was ist ein Servicekatalog?</h3>
<p>Wenn du bei der Telekom, oder Swisscom oder wo auch immer einen Mobilfunkvertrag abschließt, kannst du deine Services die du haben willst auswählen.<br />
Das bedeutet, dass eine Person nur telefonieren und 30 SMS im Monat versenden will. Eine andere Person möchte vor allem SMS verschicken können und noch eine weitere Person möchte auch noch MMS und fernsehen.<br />
Die Service Provider liefern dir einen Service Katalog, also eine Beschreibung seiner Leistungen.<br />
Da drin kannst du (in Grenzen) auswählen was du willst und was für dich nicht so wichtig ist.<br />
Dann kannst du das zusammenrechnen und dir werden die Kosten pro Monat mitgeteilt.<br />
Wir sind also gewöhnt mit einem Service Katalog umzugehen.</p>
<h3>Was ist ein Betriebskatalog?</h3>
<p>Wenn du jemanden anrufen willst, dann nimmst du das Telefon, wählst die Nummer und die angerufene Person nimmt ab. Dich interessiert dabei nicht, welche Server dein Provider einsetzt, welche Kosten ihm entstehen und ob dein Gespräch direkt geroutet oder über 70 Umwege zum Gesprächspartner kommt.<br />
(Ok, ich möchte hier nicht die Diskussion starten ob Uschi oder Wolfgang die Telefonate mithören sollen. Ich rede hier nur von einem technischen Level&#8230;)<br />
Deinen Serviceprovider interessiert dies jedoch sehr arg. Er möchte genau wissen wie die Routen sind und wie die betrieblichen Zusammenhänge aussehen. Nur so kann er seine Kosten und seine Incidents in den Griff bekommen.<br />
Und deshalb hat der Serviceprovider einen Betriebskatalog in dem alle betrieblichen Services aufgeführt werden.</p>
<h3>Telefongesellschaften sind ja nun nicht gerade kleine Betriebe</h3>
<p>Das ist richtig.<br />
Ich habe das Telefonbeispiel nur gebracht, da ich es recht anschaulich finde.<br />
Wenn du nun eine kleine Firma hast, wie beispielsweise <a href="http://miradlo.net">miradlo</a>, dann überlegst du dir ob du überhaupt deine Services dokumentieren sollst.<br />
Wenn du nur dich selbst und vielleicht noch ein- zwei Mitarbeiter beschäftigt hast, dann denkst du nicht so arg über alle Dokumentationen nach. Dein Team hat alles im Kopf und das reicht aus.<br />
Doch wenn du einen Service Katalog erstellst, dann kannst du sehr einfach deinen Kunden mitteilen was du ihnen so anbietest.<br />
Du kannst damit sehr schnell ein paar SLAs (Service Level Agreements) aufbauen und beschreiben was du an Dienstleistungen zu liefern gedenkst.<br />
Kurz gesagt, es hilft dir einfach und präzise zu beschreiben was du so tust. Lange Erklärungen fallen aus.<br />
Ich denke, jeder von uns kann sich über seine Service Kataloge Gedanken machen.<br />
Wenn ich in der großen Firma, in der ich zur Zeit angestellt bin, meinen Job beschreibe und einen Service Katalog erstelle, dann kann ich einfach und sicher erklären warum mein Boss für mich Geld bezahlen soll. <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Und wozu braucht man jetzt einen Betriebskatalog?</h3>
<p>Na, wenn man weiss, wie seine internen Betriebsabläufe sind und was man alles zur Leistungserbringung braucht, kann man es optimieren.<br />
Ich wette mit dir, dass selbst bei dir im Betrieb nicht alles perfekt funktioniert. Prozesse müssen sich im Lauf der Zeit verändern und optimieren.<br />
Wenn alles gleich bleibt und sich nichts verändert, wird die Firma träge und auf Dauer nicht mehr konkurenzfähig.<br />
Zu beschreiben, was man benötigt um den Betrieb aufrecht zu erhalten, hilft Verbesserungspotential zu finden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich denke, es ist in vielen Bereichen sinnvoll sich einen Service Katalog zu überlegen und ihn auch zu leben. Damit kann man sehr sauber beschreiben was man eigentlich anbietet. Unter Umständen erfährt man dabei, dass man Arbeiten macht, die man gar nicht machen muss. Nur Arbeiten, die dem Kunden einen Mehrwert bringen, sollten durchgeführt werden.<br />
Alles Beigemüse kann man gezielt abstellen.<br />
Das kann mehr Zeit für andere Projekte oder Freizeit bringen&#8230;</p>
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Dieser Feed kommt vom <a href="http://www.baldenhofer.eu/blog">Guggat emol Blog</a>, viel Spa&#223; beim Lesen! &#220;ber  Links zu Artikeln freuen wir uns, jedoch bitte bindet nicht einfach unsere Inhalte in eure Seite ein, danke. Hinweis für Feedleser: Beiträge, die Quellcode enthalten sind auf der Webseite meist besser lesbar, als in einem Feed-Reader. 
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		<title>ITIL V3 Foundation Erster Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guggat emol]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hui, der erste Tag ist rum! Der Kurs lohnt sich richtig. Es hat sich einiges geändert und zum Beispiel ist mein Job (Continious Improvement) nun fester Bestandteil im ITIL. Das macht das Leben doch gleich viel einfacher, da ich nun endlich erklären kann was ich den Tag über so mache&#8230; Der Lehrer ist richtig witzig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, der erste Tag ist rum!<br />
Der Kurs lohnt sich richtig. Es hat sich einiges geändert und zum Beispiel ist mein Job (Continious Improvement) nun fester Bestandteil im ITIL. <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das macht das Leben doch gleich viel einfacher, da ich nun endlich erklären kann was ich den Tag über so mache&#8230;<br />
Der Lehrer ist richtig witzig. Er ist ein Niederländer der seit 1973 in der Schweiz lebt.<br />
Mit 26 ist er in die Schweiz ausgewandert.<br />
Ja, wenn man das so ausrechnet dann ist er jetzt 62.<br />
Und seit 40 Jahren hat er mit IT zu tun. Ich würde ihn somit als wissend und einigermassen erfahren ansehen gelle? <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Er bringt Beispiele wo anderen schon lange die Luft wegbleibt.<br />
Wirklich cool.<br />
Ob er uns für die Prüfung fit machen kann steht auf einem anderen Blatt. Aber für das (arbeits)Leben lernen wir hier auf alle Fälle was!</p>
<h3>Was ist mir aufgefallen was sich zwischen ITIL V2 und ITIL V3 geändert hat?</h3>
<p>Früher war ITIL sehr am Prozess ausgerichtet. Die Rückführung, also das Continious Improvement, und die Prozessverbesserung (Qualitätssicherung) war nicht definiert. Dafür hat es dann z.B.. ISO 20000 gebraucht.<br />
In V3 ist dies Bestandteil des Ganzen.<br />
Der Projektteil, also die Transition und Design Ecke, ist ebenfalls viel mehr im Vordergrund.<br />
Was ich bisher gesehen habe, hat mich begeistert. Ich denke mal mit dem Umbau haben wir ein gutes Werkeugset beieinander, das man im täglichen Betrieb sehr gut gebrauchen kann.<br />
Morgen gehts weiter, dann werde ich eventuell wieder von meinen ITIL Erkenntnissen berichten.</p>
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		<title>Ich geh jetzt zu einer ITIL V3 Schulung</title>
		<link>http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/ich-geh-jetzt-zu-einer-itil-v3-schulung</link>
		<comments>http://www.baldenhofer.eu/blog/guggat_emol/ich-geh-jetzt-zu-einer-itil-v3-schulung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guggat emol]]></category>
		<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[bcd09]]></category>
		<category><![CDATA[itil]]></category>

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		<description><![CDATA[Mann bin ich gebildet! Oder war das eingebildet? Ich war am Wochenende auf dem Barcamp Dornbirn und durfte dort viele Dinge über Ubuntu, JavaScript Objektorientierung, Wegwerfsoftware, Social Networks und Finanzkrise, Podcast Diskussionen usw. lernen. Und jetzt (Montag morgen und offline) sitze ich im Zug und fahre zum Arbeiten. Aber anstatt dass ich brav ins Büro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mann bin ich gebildet!<br />
Oder war das eingebildet? <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ich war am Wochenende auf dem Barcamp Dornbirn und durfte dort viele Dinge über Ubuntu, JavaScript Objektorientierung, Wegwerfsoftware, Social Networks und Finanzkrise, Podcast Diskussionen usw. lernen.<br />
Und jetzt (Montag morgen und offline) sitze ich im Zug und fahre zum Arbeiten.<br />
Aber anstatt dass ich brav ins Büro gehe und mich um meine Projekte kümmere, biege ich ins Schulungszentrum ab und geh zu einem dreitätigen ITIL Kurs.<br />
Ich habe zwar schon eine ITIL V2 Grundausbildung, doch soll sich einiges geändert haben.<br />
Mein Boss war der Meinung, dass es sinnvoll sein kann wenn sich einer von uns mit diesem Thema auseinandersetzt und die Unterschiede den anderen Teammitgliedern erzählt.<br />
Und deshalb darf ich jetzt da hin.<br />
Das bedeutet, dass ich am Mittwoch ganze FÜNF Tage auf Schulungen war. Wenn das nicht bildet, dann weiss ich auch nicht <img src='http://www.baldenhofer.eu/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Falls es wirklich was neues zu berichten gibt, dann werde ich das natürlich tun.</p>
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