WordPress Themes putzen
29. Juli 2009 Roland
Wenn ich gerade mal nicht beim Arbeiten, auf unserer Baustelle oder am Schlafen bin fummle ich ein klein wenig an WordPress herum.
Ute hat mir den Auftrag erteilt ein aufgeräumtes, einfach zu verstehendes und für miradlo taugliches Theme zu erstellen.
Das sind ja nun drei Wünsche auf einmal gelle?
Ich bin also mal in ein WordPress Theme reingestiegen und wollte gleich wieder raus gehen.
Da drin findet sich ein buntes Gemisch aus HTML-Tags und PHP Code.
Ich war wirklich überrascht wie schlecht man solche Ansichten aufbauen kann.
- Vollkommen unübersichtlich
- Verwendung von PHP 4 Sprachbefehlen (if … : … endif)
- Aufruf von diversen Helferfunktionen aus den unterschiedlichsten Bereichen
- Wartbarkeit ist für diese Themes eher ein Fremdwort
So, nachdem ich erst einmal lauthals geflucht habe, habe ich mir überlegt was ich damit anfangen will.
Was habe ich zuerst gemacht?
Ich bin hingegangen und habe mir ein paar Helfermethoden erstellt.
- Methode mit der ein dynamischer Text innerhalb eines zu definierenden HTML Tags ausgegeben wird.
Diese Methode kann mit ein paar Parametern aufgerufen werden und ich kann hiermit ca. 60% vom HTML Code aus dem Theme verbannen. - Methode mit der komplexe HTML Tags dargestellt werden können.
Um Listen usw. zu generieren, habe ich noch eine weitere Methode erstellt. Damit spare ich noch mehr HTML Code ein. - Methode um WordPress Funktionen zu rappen und Funktionen die keinen String zurückgeben dennoch in HTML Tags umzuwandeln.
Damit konnte ich dann ungefähr 90% aller HTML Tags aus dem Theme entfernen.
Was bringen diese Methoden?
Ich kann hiermit (fast) sämtlichen HTML Code aus dem Theme entfernen.
Das Theme beinhaltet eine Aneinanderreihung der darzustellenden WordPress Funktionen. Wenn diese Funktionen in richtiger Reihenfolge dort eingebunden werden, sind sie sehr einfach zu überschauen und zu verstehen.
Ich habe damit meinem Theme die Lesbarkeit enorm verbessert.
Was mach ich als nächstes?
Wenn ich wieder dazu komme, werde ich alle Theme Dokumente entsprechend umwandeln und dokumentieren.
Danach sieht die Welt mit WordPress gleich viel aufgeräumter aus.
Weiterhin möchte ich die letzten “Geheimnisse” des WordPress Aufbaus verstehen.
Was ich bisher gesehen habe ist, dass die einzelnen Funktionen nach Themengebieten geordnet in den einzelnen Dateien hinterlegt sind.
Die meisten Funktionen so gebaut, dass sie Strings ausgeben können oder direkt mit echo ihre Ausgaben in den Themes durchführen.
Leider ist das nicht ganz durchgängig. Einige Funktionen können nur Strings zurückliefern oder nur echo durchführen. Hier sehe ich eine ziemliche inkonsistenz des Systems.
Diese Inkonsistenz kapsle ich mit meinen Helfermethoden. Somit kann ich einigermassen gleichmässig mit den Funktionen umgehen.
Was halte ich zur Zeit von WordPress?
Nach anfänglichem Erschrecken habe ich feststellen dürfen, dass WordPress durchaus eine logische Struktur mit sich bringt. Bei vielen Architekturen sammelt sich der “Unsinn” in den Views. Das kommt oft vor, da die Anwender nicht wissen, wo sie ihre Funktionalität einfügen sollen.
Ich denke mal wenn die eigenen Themes sauber aufgeräumt sind, dann wird dieses System auch einfacher zu warten und pflegen sein.
Sobald ich weiter komme, werde ich euch darüber informieren.
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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 10:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter IT abgelegt.
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