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Wer sind unsere Kunden für das Newssystem?

10. Juni 2009 Roland

Dieser Artikel ist Teil 58 von 70 der Artikelserie Newssystem

Dirk hat sinnvollerweise nachgefragt wer eigentlich unser Newssystem kaufen soll.
Ich habe da im Kommentar so lapidar gesagt, dass Ute, Jozo und ich die Kunden sind.
Im Prinzip stimmt das auch.
Ute hat bei miradlo im Moment eine kleine Eigenkonstruktion im Einsatz mit der unsere Kunden ihre News verwalten können.
Die Kunden sind voll glücklich, da dass Newssystem wirklich minimal ist und nur das macht, was ein Newssystem machen soll.
Es generiert News.
Wenn wir das Newssystem jetzt “in Groß” bauen, dann soll es einfach ein bisschen Mächtiger sein und ein wenig einfacher zum Verwenden sein.
Ute und ich wollen also das neue Newssystem für weitere Kunden, aber auch für die bestehenden Kunden einsetzen.
Vermutlich werden wir bei den bestehenden Kunden kein großes Geld damit verdienen, ihnen aber ein angenehmes Update liefern. Damit sind die Kunden mehr zufrieden und kaufen eventuell ein paar mehr Dienste bei miradlo.
Außerdem werden sie vielleicht miradlo weiterempfehlen und so ist es eine schöne Werbemaßnahme so ein Tool zu bauen.
Ganz nebenbei lernt Jozo, Ute, die Menschen die hier mitmachen und ich eine ganze Menge.
Jeder soll das Teil nachher einsetzen können. Also so ein bisschen Open Source Gedanke gelle?
Deshalb möchte ich im Moment die Definition, wer unsere Kunden sind, so festlegen:
miradlo, und somit Ute, ist Hauptkunde da wir das Bedürfnis haben ein etwas passenderes Newssystem für unsere Kunden anbieten zu können.
Dirk ist auch Kunde da du, lieber Dirk, ja im Moment so fleißig mitmachst und somit die Gestaltung des Systems mitbestimmst.
Der Entscheid, was in das System reinkommt und was nicht, wird von miradlo gefällt. Wir werden auf alle Fälle die Wünsche von Dirk, und falls noch weitere Personen sich einklinken auch deren Wünsche, mit einbauen.

Klingt das gut?

Was haltet ihr davon?
Wäre das für unser Newssystem eine passende Stakeholder Analyse oder habe ich alles voll falsch verstanden?

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 00:28 Uhr veröffentlicht und wurde unter Programmieren abgelegt.
Kurzlink: http://www.baldenhofer.eu/blog/?p=1418

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14 Reaktionen zu “Wer sind unsere Kunden für das Newssystem?”

  1. Dirk Deimeke sagt:

    Ich fühle mich gar nicht als Kunde, ich bin immer nur Lieferant ;-)

  2. Roland sagt:

    Tja so schnell kanns gehen gelle? :)

  3. Jozo sagt:

    Bin ich mit einverstanden :)

  4. Dirk Deimeke sagt:

    :-D Nee, ich sehe mich als Stimme des Betriebs …

    Wenn wir mal von grossen Projekten einige Stufen zurückgehen, bleiben drei Gruppen, die sich über das Produkt einig werden müssen.

    1. Fachabteilung oder Business (vertreten durch Ute)
    2. Entwicklung oder Development (vertreten durch Dich)
    3. Betrieb oder Operations (vertreten durch mich)

    Du stehst zwischen 1. und 3. im wirklichen Sinn.

    Die Fachabteilung versucht die eierlegende Wollmilchsau zu bekommen, stösst aber irgendwo an Budgetgrenzen.

    Die Entwicklung versucht so viel wie möglich für die Fachabteilung zu implementieren, so lange es das Budget zulässt, der Code wartbar bleibt und versucht die Randbedingungen des Betriebs zu erfüllen, um einen reibungslosen Ablauf zu sichern.

    Der Betrieb bemüht sich, Forderungen nach Schlankheit und Sicherheit durchzusetzen und den Aufwand für Backup und Restore möglichst klein zu halten.

  5. Ute sagt:

    Die Fachabteilung hat immer das Problem, dass sie vorher nicht genau weiß, was nachher gebraucht wird. Kunde #1 will es so, Kunde #2 lieber anders.

    Deshalb immer der Wunsch nach möglichst viel Konfigurierbarkeit.

    Andererseits hätte ich gern gestern eine schnell realisierte Lösung.

    Klar, das passt nicht und ist unmöglich.

    Beispielsweise das Thema Bild zur News, das ist ja der Hauptgrund, warum wir über ein neues Newssystem nachdenken.

    Habe ich jemand, der zu jeder News genau ein Bild möchte und jedesmal auch ein anderes Bild dafür nutzen möchte?

    Ist dieser Kunde jemand, bei dem eine Person an einem Rechner dieses Bild einbindet?

    Oder habe ich mal mit, mal ohne Bild, häufig dasselbe Bild mehrfach?

    Habe ich einen Kunden, z.B. einen Verein, bei dem die Menschen, die News einstellen regelmäßig wechseln?

    Wenn ich diese Fragen sicher mit je nur einer Variante beantworten könnte, dann wäre es einfach.

    Aber genau das geht nicht, sprich Entwicklung und Betrieb wollen von mir die klare Antwort. Ich muss dann entscheiden, worauf ich tatsächlich bereit bin zu verzichten, um eine Lösung in Zeit und Budget zu bekommen.

  6. Dirk Deimeke sagt:

    Genau darum geht es.

    Im Zweifel hilft auch eine Umfrage bei den bestehenden Kunden.

    Ansonsten ist die Frage, wie viel Zeitaufwand (oder Geld) in ein “Konfigurationswerkzeug” gesteckt werden soll, wenn es nur fünf Mal verwendet wird. Lohnt sich dann vielleicht eher eine kundenspezifische Konfiguration auszuliefern?

  7. Dirk Deimeke sagt:

    Ich muss die beiden Links noch eben loswerden, weil sie gerade wirklich gut passen:

    http://www.projectcartoon.com/cartoon/3439
    (Interessant – ausser den Lachern zwischendurch – ist das erste und das letzte Bild, in dem Zwiespalt sind wir gerade).

    Und der ist auch nicht schlecht:
    http://pm-blog.com/2007/04/20/der-tagtagliche-projektwahnsinn/

  8. Roland sagt:

    Hallo Dirk, hallo Ute,

    ich denke wenn man mit einer Methode wie SCRUM vorgeht, kann man während der Projektlaufzeit die Fachabteilungsfragen beantworten.
    Man baut ja nicht alles auf einmal…

  9. Dirk Deimeke sagt:

    Bei Projektmanagement-Methoden bist Du der Experte. Für mich ist SCRUM für solch ein kleines Projekt Overkill. Das gilt auch für Prince2 (meinen Favoriten).

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Projekte ohne klare Anforderung entweder nie fertig werden oder zu einem “Wünsch Dir was” verkommen.

    Dass der Kunde vor der Abnahme noch Änderungswünsche hat, ist der Regelfall, den man auch einplanen sollte.

  10. Roland sagt:

    Naja,
    SCRUM muss nicht dick sein.
    Ich möchte auch nur “SCRUM like” vorgehen.
    Das bedeutet, dass wir einfach definieren was wir in der nächsten Zeit liefern wollen und dann “hopp der Bese!”
    Ansonsten passiert, was du so richtig sagst: “Wünsch dir was” und werde nicht fertig.
    Das möchte ich vermeiden.
    Vor allem, weil wir ja nicht unbedingt vollzeit an diesem Projektchen arbeiten.
    Soviel ich weiss, sind wir alle irgendwie woanders gut ausgelastet :)

  11. Dirk Deimeke sagt:

    Ausgelastet? Ich habe mich gerade von zwei langjährigen Aufgaben trennen müssen …

  12. Roland sagt:

    Du Armer!
    Wenn es dir langweilig wird, dann darfst du gerne hier in Winterthur vorbei kommen :)
    Wir haben noch ein wenig was zu tun…

  13. Dirk Deimeke sagt:

    :-) Wenn ich für meine Hobbies Geld bekäme, würde ich nur noch 10% arbeiten …

  14. Roland sagt:

    Dieser Philosophie kann ich zustimmen :)

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