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Erste Gedanken zum Backup und Restore für unser Newssystem

26. März 2009 Roland

Dieser Artikel ist Teil 39 von 70 der Artikelserie Newssystem

Wenn wir über weitere technischen Anwendungsfälle nachdenken, sollten wir uns überlegen wie wir in unserem System die Nutzdaten sichern wollen.

Stell dir folgendes Szenario vor:

Unser Newssystem wird auf einem Webserver irgendwo bei einem Internet Service Provider (ISP) aufgesetzt. Eines schönen Tages stirbt unsere Festplatte.

Wenn wir gar keine Backups von den Daten haben, müssen wir zittern und hoffen dass unser ISP tägliche Sicherungen laufen lässt und diese nach dem Crash auch wieder einspielen kann.

Die meisten ISPs bieten so etwas an.

Es gibt aber auch den Fall, dass der ISP dies nicht macht. Dann sollten wir uns über ein Konzept einig werden wie wir unsere Daten sichern können.

Ideen zum Backup und Restore

Was für Möglichkeiten haben wir?

Datenbanken sichern

Wenn wir unsere Nutzdaten in einer Datenbank abgelegt haben, können wir ein Datenbankscript schreiben dass alle paar Stunden die Änderungen ausliest und auf einen anderen Server kopiert. Das ist sicherlich eine gute Idee.

Verzeichnisse mit RSync sichern

Bei unserem Newssystem haben wir auch noch Bilder, die vermutlich in einem oder mehreren Verzeichnissen herumliegen. Mit rsync können wir diese Bilder schnappen und jeden Tag die geänderten Bilder auf einen anderen Server abgleichen.

Weiterhin haben wir noch die Sourcen irgendwo rumliegen. Das bedeutet, dass unsere aktiven Programmteile auch noch gesichert werden sollten. Oder wir speichern die in einem Subversion und stellen sicher, dass wir jederzeit die aktuellen und richtigen Sourcen wieder einspielen können.

ISP nach Möglichkeiten fragen

Wenn wir unser System irgendwo installieren, können (und sollten) wir auch unseren ISP fragen was für Möglichkeiten vorhanden sind. Eventuell hat er super dupper Tools die uns die Arbeit sehr erleichtern werden.

Ok, den Backup haben wir. Ist jetzt alles gut?

Leider nein. Wir sollten uns über ein Konzept einig werden wie wir die gesicherten Daten regelmässig auf funktionalität testen können.

Ich musste einmal in einer Firma miterleben, dass wir jeden Tag ein Backup durchgeführt haben und unsere Bänder auch schön in einem Safe irgendwo anders abgelegt haben.
Nach ein paar Monaten wollten wir mal die Bänder “aus Spass” zurückspielen. Und da stellten wir fest, dass da zwar schön viele Daten drauf waren aber leider keine einzige Datei noch verwendet werden konnte.

Ein anderes Mal waren die Bänder einfach leer.

Solange nichts passiert kann man darüber lachen und alles ist gut. Wenn was schief geht, sind die Daten futsch und du bist der Dumme.

Restore durchführen

Wir müssen also hin- und wieder einen Restore durchführen und kontrollieren ob noch alles läuft.

Das bedeutet im Idealfall, dass wir die Produktionsmaschine neu aufsetzen und schauen ob noch alles läuft. Dies bedeutet wiederum dass wir mit Wartungszeiten und Dienstunterbrüchen umgehen können müssen.

Und deshalb braucht es ein Restore Konzept mit dem wir genau festlegen wann, wer und wie wir unseren Restore durchführen.

Vermutlich brauchen wir auch noch Helfersoftware, die unsere Arbeiten beim Backup und Restore unterstützen. Meistens ist es eine schlechte Idee, wenn man einfach mal einen Backup und ein Restore “von Hand” durchführt…

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 26. März 2009 um 15:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter Programmieren abgelegt.
Kurzlink: http://www.baldenhofer.eu/blog/?p=752

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