Zwischenstand der Blogparade Betriebssystem- oder Distributionsumstieg
22. Juni 2009 Roland
Die Blogparade ist jetzt zehn Tage am Laufen und ihr habt bisher schon sehr viele Artikel und Informationen zusammengetragen und publiziert.
Vielen Dank für dieses rege Interesse!
Ich möchte jetzt die bisherigen Informationen schon einmal reflektieren.
Wer hat bisher mitgemacht?
Folgende Personen haben bisher an der Blogparade mitgeschrieben:
Andi vom null-3-null Blog
Die Blogparade wurde gerade vom Blogparadenteam freigeschalten, da hat er sich auch schon gemeldet.
Er schrieb einen Artikel mit dem Titel der Umstieg damals.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er von einem Windows System über das auf dem Asus Eee installierte Xandria schlussendlich bei Macintosh gelandet.
Sein Umstiegsgrund war ein alter, betagter Laptop. Das bedeutet er musste seine Hardware austauschen und hat dabei gleich noch das Betriebssystem gewechselt.
Bei Xandria ist er nicht geblieben, da er dieses System nicht so gut fand.
Das kann ich nachvollziehen. Ich habe auch versucht auf dem Asus Eee 900 das Xandria zu verwenden (es hat ja Firefox, OpenOffice und Mail, also müsste das ja eigentlich reichen). Mir war der Funktionsumfang und das Erlebnis mit diesem System jedoch bei weitem nicht ausreichend.
Dirk Deimeke mit seinem deimeke.net Blog
Dirk hat gleich mehrere Artikel ausgegraben.
Mit dem Brief an einen Windowsnutzer hat er unter anderem gesagt, dass mit jedem aktuellen Betriebssystem die notwendigen Applikationen für einen Standardanwender betrieben werden können.
(Er hat natürlich noch sehr viel mehr gesagt, aber hier möchte ich diesen Teil des Briefes aufgreifen.)
Dirk spricht da ziemlich viel Wahrheit aus.
Mit jedem aktuellen (Desktop) Betriebssystem kann man
- e-Mail Programme
- Textverarbeitung
- Browser
Programme betreiben.
Oben habe ich geschrieben, dass das standardmässig installierte Xandria System des Asus Eee 900 für mich nicht ausreichend war.
Für im Internet rumsurfen, ein Dokument schreiben oder zum Mailen hat es auf alle Fälle ausgereicht. Hier trifft die “Dirksche These” also auch zu.
Und bei vielen (Windows)anwendern würde das auch ausreichen.
Ich habe zum Beispiel einmal mit Mitarbeitern im Business gesprochen und ihnen klar gemacht, dass sie mit einem Open Office alle Funktionalität erhalten, die sie benötigen.
Viele tausend Mitarbeiter könnten damit genauso effektiv und effizient arbeiten wie mit den Microsoft Produkten.
Im Artikel Warum Ubuntu? hat er seine Beweggründe für Ubuntu aufgelistet.
Er hat noch auf das Galileo Ubuntu GNU Linux Buch verwiesen, in dem verschiedene Typen von Umsteigern beschrieben sind.
Weitere Teilnehmer
Folgende Teilnehmer haben sich bisher auch noch zu Wort gemeldet.
Bits,Bytes and my 5 cents
Unter Blogparade Betriebssystem- oder Distributionsumstieg hat er einen richtig tollen und ausführlichen Artikel zu diesem Thema geschrieben.
Bei ihm “starb” das Vista und das war schlussendlich der Auslöser mal was anderes auszuprobieren.
Er wechselte auf Ubuntu.
So wie ich das verstanden habe, ist er mit seinem Entscheid weitgehenst glücklich.
Nur einige Programme, wie PhotoShop, sind unter Linux nicht in der Form zu haben.
Roman Hanhart
Klar, wenn es um Ubuntu und Umstieg geht, dann darf Roman nicht fehlen ![]()
In seinem Artikel erklärt er, dass er schon vor fünf Jahren umgestiegen ist. Er wollte unbedingt ein Linux zum Laufen bringen und bei ihm war die Idee mit freier Software der ausschlaggebende Punkt.
Thomas auf seinem Blog pda-und-co.de
In seinem Artikel Blogparade – Mein Umstieg auf Linux sagte er, dass er zum Einen auf die merkwürdigen Eigenschaften von Windows keine Lust mehr hatte und zum Anderen nicht gerne beim Mainstream dabei ist.
Er hat gewußt, dass er auf Linux umsteigen will und sich dann ziemlich massiv mit Linuxheften über die mögliche Distribution informiert.
MacOS war ihm zu properitär.
Er ist ein Anwender der bisher noch nicht vollständig umgestiegen ist. Das ist ja auch nicht notwendig, da Gott den Dual Boot erfunden hat ![]()
Er ist jedoch (auch) der Ansicht, dass man nicht jeden zu einem Umstieg zwingen soll. Ist meiner Meinung auch logisch. Er sagt “der Mensch ist ein Gewohnheitstier” und das stimmt auch. Wenn kein Drang zum Umstieg besteht ist jedes verwendete Betriebssystem in Ordnung.
Arthur
In die gleiche Kerbe schlägt Arthur.
Menschen die nicht bereit sind sich mit dem freien Software Gedanken anzufreunden sind keine guten Kandidaten zu wechseln. Sie wollen ihr Verhalten nicht ändern und das ist auch ok.
Wenn jemand nicht will, dann wird er es auch nicht tun.
CYWHALE
Auch er hat einen tollen Artikel geschrieben.
Die Möglichkeit, dass Linux System sich nach seinen Wünschen anpassen zu können, gefällt ihm besonders.
Vor allem aber die freundliche Community ist für ihn ein rießen Vorteil.
Die Wartung von Linux ist das große “aber”. Wir verbrauchen doch schon ziemlich viel Zeit mit der Konfiguration von Linux.
Die Akzeptanz von Linux ist in der “breiten Masse” auch nicht gegeben und so entstehen immer wieder Probleme.
Er ist der Meinung, dass ein Umstieg nur empfohlen werden sollte, wenn man sich zuvor über die Nutzung im Klaren ist.
Ausblick
Ich muss jetzt leider los und ein bisschen arbeiten.
Die weiteren Wortmeldungen werde ich in ein paar Tagen zusammenfassen.
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Der Beitrag wurde am Montag, den 22. Juni 2009 um 06:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Guggat emol abgelegt.
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