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Na super, jetzt löst sich mein Kubuntu auf

7. September 2009 Roland

Ich werde wohl kein Fan von aptitude werden. Ich wollte mir xdiskusage installieren, um kurz zu beschreiben wie das unter Ubuntu funktioniert. Mit xdiskusage kann man grafisch anzeigen, wie voll die Festplatte ist und das wollte ich bei Romans Blogparade erläutern.
Diese Applikation benötigt noch libfltk1.1. Das aptitude hat mich gefragt, ob ich die Pakete installieren will und ich habe blöderweise ja gesagt.
Tja, und jetzt klappts mit dem KNetworkManager nicht mehr. Außerdem scheint mir der hal deamon einen Schlag abbekommen haben, aber das kann ich im Moment noch nicht mit Sicherheit sagen. Zumindest kann ich gerade meinen ext3 formatierten USB Stick nicht mehr mounten und erhalte lustige Fehlermeldungen.
Was mich wirklich angurgt ist, dass aptitude nicht einmal die Basisabhängigkeiten zwischen den Standardkomponenten richtig auflöst.
Als User ist es mir ziemlich egal ob da nun ein Fehler in aptitude oder in dem vom Entwickler bereitgestellten Paket vorhanden ist.
Als verwöhnter emerge-User bin ich halt gewohnt, dass Libraries sich nur in extremen Fällen gegenseitig blockieren und dies von emerge nicht erkannt wird. Meistens passiert das, wenn man eine manuelle Fummelei irgendwie neben emerge durchgeführt hat oder emerge auf eine andere miese Art niedergemetzelt hat.
Ich finde ja die schnelle Installation von Ubuntu schick. Aber die Nebenwirkungen, wenn man sich mal ein Progrämmchen installieren will, sind mir wirklich etwas zu viel.
Wenn ich jetzt wieder ein paar Stunden nach dem Fehler suchen muss, kann ich genausogut wieder Gentoo installieren. Ich werde den Verdacht nicht los, dass ich einfach nicht für Ubuntu gebaut bin.
Wir passen nur sehr bedingt zusammen, denn schlussendlich habe ich entweder die falsche Hardware im Einsatz (Siehe Asus Eee 900 oder mein Dual Head Problem mit meinem Quad-Core Rechner) oder ich erwische Softwarepakete, die mir die Grundinstallation vernichten.

Hört man mir an, dass ich im Moment ziemlich frustriert bin?
Ich fürchte ja ;)
Naja, ich werde mir das jetzt nochmal ein paar Tage oder so durch den Kopf gehen lassen und mich mit ifup und ein paar anderen manuellen Befehlen ins Netz hangeln. Und dann werde ich mich entscheiden ob ich nun eine weitere Installationssession auf dem Asus durchführe oder ob ich eine Reparatur wage.

Superdoof ist nur, dass ich am Wochenende zum Barcamp Stuttgart gehe und dann schon wieder keinen Rechner mit Netz haben werde.
Kaum zu glauben, was ich alles für Probleme mit einer einfachen Netzwerkkonfiguration habe.
Klar, ich kann mit NetworkManager und wpasupplicant mich durch das Barcamp hangeln. Aber ich sehe mich schon wieder rumkonfigurieren, rumfluchen und eine Traube von hilfsbereiten Usern um mich herumstehen. Wenn ich mir das so überlege, werde ich wohl oder übel einfach ohne Netzwerk zum Barcamp gehen :) Einmal nicht über Netzwerkkonfigurationen reden wäre ziemlich entspannend.

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Der Beitrag wurde am Montag, den 7. September 2009 um 08:36 Uhr veröffentlicht und wurde unter Guggat emol abgelegt.

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16 Reaktionen zu “Na super, jetzt löst sich mein Kubuntu auf”

  1. Roman sagt:

    Wir passen nur sehr bedingt zusammen, denn schlussendlich habe ich entweder die falsche Hardware im Einsatz (Siehe Asus Eee 900 oder mein Dual Head Problem mit meinem Quad-Core Rechner) oder ich erwische Softwarepakete, die mir die Grundinstallation vernichten.

    Aus entfernter Sicht wage ich zu behaupten, dass KDE unter dem Dach von Canonical eher stiefmütterlich behandelt wird und ich schiebe jetzt einfach mal ganz frech alle Schuld dem KDE zu ;-) Unter Gnome oder XFCE wäre Dir das nicht passiert.

    Danke für den Versuch, an der Parade teilzunhemen. Unter Gnome hätte es geklappt ;-)

  2. Dirk Deimeke sagt:

    @Roland: Ich bin mir relativ sicher (98%), dass eine Installation von zusätzlichen Pakete keine bestehenden Installationen kaputt macht. Wenn allerdings die Meldung “sind sie mit dieser Lösung einverstanden” (oder so ähnlich), dann werden in der Regel auch Pakete deinstalliert, die gebraucht werden, um das neu zu installierende Programm zum Laufen zu bekommen.

    Unter /var/log/aptitude (oder so) kannst Du Dir anschauen, welche Pakete mit aptitude installiert und deinstalliert wurden.

    Der Network Manager wird voraussichtlich wieder funktionieren, wenn die deinstallierten Pakete wieder da sind.

    Der Default ist nicht immer richtig …

  3. Roland sagt:

    Hi,
    danke euch Beiden.
    @Roman Zum Thema KDE: Klar diesmal hat es den von SUSE Novell erstellten KNetworkManager geschasst. Aber Gnome ist auf dem Kleinen auch nicht sehr lustig.
    @Dirk:
    Ich habe im /var/log/apt das Logfile gefunden. Dummerweise wurde kein Paket deinstalliert sondern installiert. Und vermutlich hat es da eine andere Datei von einem anderen Paket niedergebügelt.

    Vorletzte Woche habe ich in vier Stunden einen Fileserver mit SVN usw. auf einer neuen Maschine aufgesetzt. Ubuntu hat wirklich seine Vorteile.
    Nur auf meinen “Sondermaschinen” bin ich halt nicht so zufrieden :)
    Also werde ich wohl ein halber Ubuntu User.

    Grüsse

    Roland

  4. Dirk Deimeke sagt:

    @Roland: Guckst Du bitte noch einmal? Da muss es auch ein aptitude-Log geben.

    Dazu vielleicht noch ein Wort, das ich schon früher hätte verlieren sollen. aptitude ist für meine Begriffe etwas besser als apt-get, allerdings ist apt-get Standard, was auch bedeutet, dass die Abhängigkeitsdatenbank für apt-get die gleiche ist, die auch von den grafischen Frontends Synaptic oder Adept (für KDE) verwendet wird.

    Umkehrschluss, wenn man aptitude verwendet, sollte man die Finger von den grafischen Tools lassen oder umgekehrt, wenn man die grafischen Tools nutzen will, sollten die Finger von aptitude bleiben. apt-get und aptitude lassen sich leider nicht so gut mischen.

    Wie gesagt, ich bin mir sicher, dass die zusätzliche Installation eines Paketes nicht die Funktionsfähigkeit eines anderen Paketes beeinträchtigt, es sei denn, es wird darauf hingewiesen.

    Ich spiele das mit dem von Dir angegebenen Tool gerne auf der KDE-Installation von Silvia nach.

  5. Roland sagt:

    Hi Dirk,
    ich shau nochmal die aptitude.gz Files im /var/log durch.
    Da der KNetworkManager exakt nach der Installation von XDiskusage nicht mehr funktionierte, gehe ich schon davon aus dass hier ein Paket mindestens eine Datei des anderen Pakets überschrieben hat.
    Wenn alles klappt kann ich dir zum aptitude Logfile nachher mehr sagen.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag!

  6. Dirk Deimeke sagt:

    Genau, dass das nicht passiert, dafür sorgt der Paketmanager.

    Ich kenne kein Paket, dass bei Installation Dateien eines anderen Pakets überschreibt, dafür sind die Pakete atomar genug und dafür sorgt die Distribution (Debian, Ubuntu, …).

    Grüsse zurück und ebenfalls einen schönen Tag!

  7. Roland sagt:

    Da bin ich wieder.
    Im aptitude Protokoll gibt es “nur” die Information, dass xdiskusage und libfltk1.1 installiert werden.
    Ich vermute immer noch, dass mindestens eine Datei in xdiskusage oder libfltk1.1 die Konfiguration von KNetworkManager durcheinanderwirft. Oder da ist noch ein ganz anderer Fehler im KNetworkManager der zufällig zeitgleich zugeschlagen hat.
    Unter Gentoo wird von KNetworkManager abgeraten, da es sich hierbei um ein ziemlich labiles Stück Software handelt. Vielleicht ist das unter Kubuntu genauso.
    Eventuell sollte man grundsätzlich auf das gnome Netzwerkmanagement Tool umsteigen.
    Ich habe wie immer den Namen vergessen. (Sollte eigentlich einfach nur NetworkManager heißen).
    Hier das recht dürftige Protokoll: Aptitude 0.4.11.11: Protokoll Mi, Sep 2 2009 19:31:31 +0200 WICHTIG: Dieses Protokoll zeigt nur geplante Aktionen an. Aktionen, die wegen dpkg-Problemen fehlschlagen, sind vielleicht nicht abgeschlossen.
    Werde 2 Pakete installieren und 0 Pakete entfernen.
    1229kB werden auf der Festplatte belegt werden ===============================================================================
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] apache2-mpm-prefork
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] apache2-utils
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] apache2.2-common
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] icedtea-6-jre-cacao
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] kdelibs-bin
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] kdelibs-data
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] kdelibs4c2a
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] kdelibs5
    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] kdelibs5-data
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    [HALTEN, ABHÄNGIGKEITEN] openjdk-6-jre-lib
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    [INSTALLIEREN, ABHÄNGIGKEITEN] libfltk1.1
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    [HALTEN] xfce4-terminal
    [HALTEN] xulrunner-1.9
    [INSTALLIEREN] xdiskusage ===============================================================================

  8. Dirk Deimeke sagt:

    Fischt Du bitte einmal meinen letzten Kommentar aus dem Spam? Und löscht dann diesen.

  9. Roland sagt:

    Ok gefischt und gelöscht ;)

  10. Dirk Deimeke sagt:

    Ich sehe ihn nicht und meiner ist auch nicht gelöscht (Nummer 8).

  11. Roland sagt:

    Oh Mist!
    Du wolltest, dass ich den Spam freischalte und deinen (8) Kommentar lösche.
    Jetzt habe ich das andersherum gemacht.
    Hm…
    Ich muss da schauen, ob ich den irgendwie restaurieren kann. Ich befürchte nur, dass ich das nicht mehr kann.
    Entschuldige

  12. Dirk Deimeke sagt:

    Kein Problem! Dank Lazarus habe ich den Kommentar noch. Und poste ihn als nächstes. Schaltest Du bitte den nachfolgenden Kommentar frei? Nehme es zurück, ich muss erst zu Hause schauen.

  13. Roland sagt:

    Ok, ich werde spätestens morgen früh wieder administrieren können und deine Kommentare dann freischalten.

    Grüsse

    Roland

  14. Dirk Deimeke sagt:

    Habe das Posting leider nicht mehr. Ich habe die Links herausgesucht, in der die Dateien der beteiligten Pakete aufgezeichnet sind, um zu zeigen, dass nichts überschrieben wurde.

  15. Albi sagt:

    Aehm, für so nen kleinen Netbook solltest du unbedingt mal Ubuntu Remix testen. Ist kein kde, aber doch wirklich nett gemacht.

  16. Roland sagt:

    Hallole,

    auf dem kleinen ist ein Ubuntu Remix drauf. Die Standardversion hat ganz schlecht funktioniert. :)
    Danke für den Tipp! Ich habe das wohl nicht erwähnt…

    Grüsse

    Roland

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