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Meine neue Liebe: Sabayon Linux

8. Juli 2010 Roland

Ha, ich habe mal wieder eine Distribution ausprobiert.
Mittlerweile weiss ich, dass ich mit Ubuntu nur begrenzt umgehen kann. Wir zwei sind nicht so ganz kompatibel :)
Gentoo ist und bleibt meine Lieblingsdistribution. Da kann ich frei nach Lust und Liebe installieren, konfigurieren und jeden Tag endlose Stunden mit Updates verbringen :)
Tja, zwischendurch sollte ich vielleicht noch mit dem Rechner arbeiten.
Da blieb mir nichts anderes übrig als doch noch einmal eine weitere Distribution zumindest mal schräg anzuschauen.
Und diesmal hatte ich gerade eine DVD herumliegen, Urlaub und einen leichten Sonnenbrand, also alles was es braucht um mal wieder einen Desktop-Rechner neu aufzusetzen.
Dirk hat ja mal irgendwann mal mir gebeichtet, dass er eventuell auch mal was anderes als Ubuntu ausprobieren würde. (Böser Schlingel, so als Ober-Ubuntu-Guru… Grinsen…)
Ich googelte nach der Distribution, die er auch schon mal erwähnt hatte, und kam dann (mal wieder) bei Sabayon vorbei.

Erster Eindruck

Ein wunderschönes, buntes Gentoo.
Es hat alles was ich bei Gentoo so liebe. Also emerge, viel saubere Dokumentation, Portage, make.conf usw.
Und warum hat es das?
Ganz einfach, es ist ein Gentoo!
Die Distribution verwendet die Grund-Mechanik von Gentoo.
Sie haben ein Overlay verwendet um ihre binären Sourcen einfach parallel zu den Gentoo Sourcen zu packen.
Das macht dieses System wirklich sehr interessant.

Zweiter Eindruck

Ich musste das System zweimal installieren. Warum? Ich hatte zuerst die falsche DVD heruntergeladen und dann noch meinen Kernel so dermassen kaputt gemacht, dass ich einfach nochmal anfangen musste. Wenn ihr euch jetzt fragt wieso ich schon wieder einen Kernel übersetzen musste, wenn es bei Sabayon doch schon alles drin gibt, ist das ganz einfach. Ich hatte eine Wireless-PCI Karte die nicht im Standardkernel drin ist. Für die musste ich die Sourcen neu übersetzen.
Dabei fummelte ich falsch an der Konfiguration rum (jaja, die Sonne…) und dann war es einfach nochmal von vorne anzufangen.

Dritter Eindruck

Nach einem Tag mit dem System rumspielen und bereits dem zweiten (binär) Update, läuft das System wie ich es von Gentoo gewohnt bin.
die make.conf habe ich meinen Wünschen nach etwas verändert, aber sonst habe ich eigentlich die Finger vom System gelassen.
Mit equo (Das emerge von Sabayon) installiere ich die binären Pakete. Meistens nehme ich sogar das sulfur, welches eine grafische Oberfläche besitzt.
Falls es was bei Sabayon nicht gibt, dann nehme ich mein gutes, altes emerge und installiere es halt.
Schlussendlich ist es einfach nur ein Gentoo das man in einer Stunde komplett installieren kann.
Wirklich saucool!
Das Design ist wirklich schick.
Wenn ihr mal wieder irgendwo ein Linux installieren wollt, kann ich diese Distribution wirklich empfehlen.

Was hat nicht geklappt?

Sei ein bisschen vorsichtig mit dem grafischen Installationsprogramm. Ich drückte wohl einmal nicht ganz richtig drauf und da stürzte es ab. So etwas kann da leider passieren.
Der Restart war jedoch problemlos möglich und dann ging es gleich weiter.
Das war bisher das Einzige, dass nicht funktioniert hat.

Fazit

Ich arbeite jetzt fröhlich mit der Installation und konnte meine Entwicklungsumgebung kurz mit rsync von meinem Laptop auf diesen Desktop übertragen und bin so glücklich wie es ein Gentoo User sein kann.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 8. Juli 2010 um 00:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter Guggat emol, gentoo abgelegt.

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Eine Reaktion zu “Meine neue Liebe: Sabayon Linux”

  1. Dirk Deimeke sagt:

    Ich habe es auf einer alten Maschine auch laufen und für mich festgelegt, dass das die Distribution ist, zu der ich wechseln werde, wenn ich mal Ubuntu verlasse.

    Schön, dass es Dir gefällt.

    Bei Ubuntu arbeiten übrigens auch einige mit, die ausschliesslich FreeBSD benutzen. Ubuntu ist ja auch eine Philosophie.

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