Zukünftige Anforderungen an das Versanddepot.ch
3. September 2010 Roland
Gestern hat Thomas Leuenberger über den Ist-Zustand vom Versanddepot.ch gesprochen.
Heute möchte er über die zukünftigen Anforderungen schreiben.
Zukünftige Anforderungen an das Versanddepot
Anstehende grosse Projekte sind die sinnvolle und nutzerfreundliche Verknüpfung der bestehenden Inhalte mit den neu dazukommenden Bestandteilen welche folgend kurz vorgestellt werden:
Forum
Im Forum von versanddepot.ch können registrierte Nutzer Fragen stellen und Erfahrungen austauschen. Verkäuferempfehlungen und –kritik sind hier ebenso einsehbar, wie auch Tipps, wo es z.B. nach einem Einkauf mit der MwSt.-Rückerstattung reibungslos lief.
Verkäuferverzeichnis
Mit dem Verkäuferverzeichnis soll eine ständig wachsendes Branchen-/Verkäuferverzeichnis entstehen. Betätigt man den Link zu einem aufgeführten Verkäufer, gelangt man direkt auf die Internetpräsenz des Warenhändlers und kann dort unkompliziert eine Bestellung in eines der erwähnten Versanddepots tätigen. Es wird natürlich darauf geachtet, dass ein Verkäufer, welcher in das Verzeichnis aufgenommen werden will die dafür notwendigen Anforderungen erfüllt (MwSt.-Rückerstattung usw.)
versanddepot.ch möchte neben dem Verkäuferverzeichnis mit einer Anzahl prominenter Warenanbieter aus Deutschland und der Schweiz eine Partnerschaft eingehen. Dazu können auf der Webpräsenz von versanddepot.ch prominent platzierte Werbebanner von Warenhändlern erworben und geschaltet werden.
Verkäuferbewertung
Abgerundet werden soll die umfassende Dienstleistung von versanddepot.ch durch eine Verkäuferbewertung. Kunden haben die Möglichkeit Ihren Einkauf in einem Bewertungssystem zu beurteilen. Verkäufer, welche auf versanddepot.ch verzeichnet sind, haben also ein Interesse daran ihren Kunden eine zufriedenstellende Auftragsabwicklung zukommen zu lassen.
Was kommt da auf miradlokit zu?
Der folgende Text ist nun wieder von mir (Roland).
Die einzelnen Anforderungen, die hier aufgelistet sind, können auf miradlokit relativ leicht aufgesetzt werden.
Wir werden uns überlegen müssen welche Foren-Software wir einsetzen.
Eventuell ist eine speziell für diesen Kunden angepasste Software sinnvoll.
Weiterhin müssen wir natürlich die Anforderungen mit Thomas nochmals genau analysieren und herunterbrechen.
Auf alle Fälle ist es ein spannendes Thema diese Webapplikation zu ergänzen und dabei zu sehen, dass Changes an miradlokit und den Plugins tatsächlich ohne größere Aufwände und die Erstellung von Lava-Code gut durchgeführt werden können.
Schön finde ich, dass ein Kunde mit seinen Worten beschrieben hat was er von uns will und uns erlaubt diese Anforderungen auch zu publizieren.
Das finde ich bei Kunden nur selten.
Ich möchte mich daher recht herzlich bei Thomas für sein Vertrauen bedanken!
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Portrait Versanddepot
2. September 2010 Roland
Ich habe das Glück, dass einer unserer Kunden gerne über sein von uns erstelltes Produkt und seine Anforderungen sprechen will.
Thomas Leuenberger vom Versanddepot.ch hat beschrieben, um was es sich bei seinem Geschäft handelt und was bisher umgesetzt wurde.
Ein Webapplikations-Baukasten zu erstellen, ohne konkrete Kundenanforderungen zu befriedigen, ist in meinen Augen ziemlich sinnfrei.
Dumm ist nur, dass man immer in der Zwickmühle steckt, Kundenanforderungen zu befriedigen und eine tragfähige Umgebung zu erstellen.
Häufig verrennt man sich dabei und baut dann Systeme, die wirklich nur für einen Zweck verwendet werden können.
Mit miradlokit ist es uns gelungen, unterschiedliche Anforderungen für unterschiedliche Kunden zu befriedigen und dennoch nur eine Basis-Plattform verwenden zu müssen.
Im folgenden Text könnt ihr lesen was Thomas Leuenberger, Geschäftsführer von Versanddepot.ch, mit seinem Versanddepot vor hat und erahnen wie viele unterschiedliche Funktionalitäten wir für diese Webapplikation bereits erstellt haben und noch erstellen werden.
Da sein Bericht etwas länger ist, habe ich mir erlaubt ihn in zwei Teile zu zerlegen.
Im ersten Teil wird beschrieben, worum es sich bei Versanddepot.ch handelt.
Im zweiten Teil ist der Ausblick, was dieses Jahr noch weiter umgesetzt werde soll beschrieben.
Aber genug von mir!
Hier nun der Gastbeitrag:
Portrait versanddepot.ch
versanddepot.ch ist eine Dienstleistungsplattform im Internet und wurde am 1. August 2010 mit Versanddepots in den Grenzstädten Konstanz (D) und Kreuzlingen (CH) am Bodensee eröffnet und bietet momentan folgende Dienstleistungen an:
Lieferadressen
Wir nehmen die Warenlieferungen, Briefe, Päckchen und Pakete unserer auf versanddepot.ch registrierten Kunden in den Grenzstädten Konstanz (D) und Kreuzlingen (CH) am Bodensee entgegen und deponieren sie für sie, bis sie diese selber bei uns in einem unserer Versanddepots abholen und selber über die Grenze nach Deutschland oder in die Schweiz einführen.
Kunden aus der Schweiz bestellen vermehrt über das Internet Waren in Deutschland. Gründe dafür sind das Preisgefälle zwischen den beiden Ländern (vergleichbare Waren in Deutschland sind im Schnitt ein Drittel günstiger als in der Schweiz), der momentan schwache Euro und weitere Kosten- und Zeitersparnisse bei einem Versand mittels Versanddepot.
Bei einer Warenlieferung von Deutschland in die Schweiz können sehr hohe Verzollungs- und Versandkosten anfallen (durch die Post oder einen anderen Spediteur). Bei einer Lieferung/Deponierung mittels versanddepot.ch in Konstanz fallen diese hohen Versand- und Verzollungskosten weg, da der Kunde sein im Inland versendetes Paket selber im Versanddepot in Konstanz abholt und in die Schweiz einführt.
Ein Beispiel: Ein Billardqueue für 130 Euro in Deutschland per Internet bestellt wird durch die Post in der Schweiz an die Haustüre geliefert. Der Kunde, der dachte mit den erwähnten 130 Euro wäre der ganze Preis beglichen ist überrascht, als der Pöstler bei Auslieferung des Paketes an der Haustüre noch CHF 36.— für Versand und Verzollung verlangt. Wären die erwähnten Waren ins Versanddepot in Konstanz nahe der Schweizer Grenze geliefert und dort vom Kunden selber abgeholt worden, hätten diese Kosten gespart werden können.
Oder umgekehrt: Ein Kunde aus Deutschland möchte in der Schweiz ein iPhone bestellen. In Deutschland sind diese Geräte nur mit einer teuren Vertragsbindung erhältlich. Nicht hingegen in der Schweiz. Der Kunde aus Deutschland bestellt sein iPhone in der Schweiz ohne teure Vertragsbindung und lässt es sich an das Versanddepot in Kreuzlingen liefern, wo er es selber abholt und nach Deutschland einführt.
Viele Warenangebote aus der Schweiz oder Deutschland werden von Versandhäusern nicht ins Ausland geliefert. Unsere Versanddepots in den erwähnten Grenzstädten schaffen da Abhilfe. Der Kunde muss die Waren einfach selber abholen.
Briefkastenvermietung
Bei unseren oben erwähnten Versanddepots stellen wir auch Briefkastenadressen für unsere Kundschaft zur Verfügung. Die eingehende Post eines Kunden wird bei uns bis zur Abholung deponiert.
Fulfillment
Warenhändler, welche Ihre Waren im Ausland vertreiben wollen, dort aber keinen eigenen Versandstützpunkt haben bieten wir kostengünstige und auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Fulfillment-Lösungen. Einzelsendungen über die Landesgrenze sind teilweise sehr teuer und lange unterwegs. Warenhändler haben so die Möglichkeit Ihre Waren in einer grossen Lieferung in eine unserer Versandstationen zu exportieren. Dort nimmt versanddepot.ch die Warenlieferung entgegen, deponiert diese und erledigt den Einzelversand im Ausland. Mit dieser günstigen Versandlösung spart der Warenhändler Zeit und Geld.
Mehrwertsteuerrückerstattung
Kunden aus der Schweiz, welche in Deutschland einkaufen und danach die Mehrwertsteuer zurückerstattet haben wollen, haben meistens ein Problem. Sie verfügen über kein Bank- oder Postkonto in Deutschland. Eine Mehrwertsteuerrückerstattung aus Deutschland auf ein Konto in die Schweiz wird immer noch mit sehr hohen Bankgebühren belastet (bis zu CHF 20.— für eine einmalige Überweisung).
Versanddepot.ch hat dafür eine Lösung und stellt Kunden ohne Konto in Deutschland ein Rückerstattungsservice zur Verfügung. Der Kunde kann die am Zoll abgestempelte Rechnung oder den abgestempelten Warenausfuhrschein mit einem Rückerstattungsantrag an versanddepot.ch in der Schweiz senden. Versanddepot.ch kontaktiert mit den erwähnten Unterlagen dann in Deutschland den jeweiligen Verkäufer und lässt sich die Mehrwertsteuer des Kunden auf das Bankkonto von versanddepot.ch in Deutschland überweisen. Ist der erwähnte MwSt.-Betrag auf dem erwähnten Konto eingetroffen, sendet versanddepot.ch dem Kunden in der Schweiz den zum Tageskurs gewechselten Betrag, nach Abzug einer geringen Aufwandgebühr (EUR 3.–), von einem Konto aus der Schweiz auf das Schweizer Konto des Kunden.
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Kontext Diagramm für miradlokit
1. September 2010 Roland
Ich habe mir mal ein paar Gedanken dazu gemacht, in welcher Beziehung miradlokit mit den Umsystemen steht und ein Kontext Diagramm erstellt.

miradlokit Kontext Diagram
Dabei sehe ich zwei verschiedene Seiten auf das System.
Anwender
Zum Einen sehe ich die Anwender, die mit miradlokit in Kontakt treten.
Hier sehe ich in erster Linie:
- Administratoren
- Administratoren verwalten das System. Beispielsweise führen Administratoren Housekeeping, also Aufräum- und Sicherungs- Arbeiten durch.
Sie sorgen dafür, dass die Anwender des Systems ihre Arbeiten sicher und mit den vereinbarten Servicezeiten durchführen können. - Besucher
- Besucher sind zum Beispiel die Menschen, die eine online Zeitung lesen. Sie interagieren mit dem System und verwenden es.
Mit den technischen Abläufen, die hinter der ganzen Besucherfasade stehen, müssen sie sich nicht herumschlagen. - Entwickler
- Klar, wir haben miradlokit unter anderem deshalb entwickelt, da wir uns die Arbeit erleichtern wollten. Daher stehen wir mit dem System im engen Kontakt und wollen, dass miradlokit uns wiederkehrende Aufgaben abnimmt und uns sichere und schnelle Schnittstellen für die Entwicklung von neuen Systemen bereitstellt.
- User Administrator
- Bei den meisten Applikationen ist es sinnvoll, wenn die Administration der Anwender von hierfür befähigten Mitarbeitern durchgeführt wird.
Diese Administratoren müssen nicht immer die gleichen Mitarbeiter wie die Administratoren des Systems sein. Natürlich können es auch ein- und die selbe Person sein. - Kunde
- Unter Kunde verstehen wir Menschen, die sich am System anmelden und daher, im Gegensatz zu den Besuchern, dem System bekannt sind. Ein Kunde kann z.B. Kommentare abgeben oder bestimmte Funktionen, wie den Bezug einer Versandnummer, durchführen.
- Redakteur
- Bei einem Blog sind Redakteure die Mitarbeiter, die die einzelnen Texte erstellen. Ich bin ein Redakteur wenn ich hier meine Artikel für euch aufbereite. Ihr seid die Besucher, wenn ihr die Artikel lest. Gut, beim Blog braucht ihr euch nicht anmelden um Kommentare abzugeben. Aber wir könnten das System ja auch so aufstellen, dass ihr nur kommentieren könntet wenn ihr euch zuvor registriert. (Keine Panik, nur weil ein Blog das kann werde ich so einen Mist nicht freischalten
)
Systeme, Komponenten
Neben den Anwendern muss ein Webapplikations Baukasten, wie miradlokit, auch mit anderen Systemen und Komponenten in Kontakt treten.
Das ist eigentlich selbstverständlich, wenn man da kurz drüber nachdenkt. Immerhin bauen wir diesen Baukasten ja nur deshalb, damit wir ihn irgendwo integrieren können.
miradlokit tritt mindestens mit den folgenden Systemen in Kontakt:
- Plugins
- Plugins sind bei miradlokit kleine Webapplikationen. Beispielsweise haben wir für das Versanddepot die Verwaltung der Versandnummern als Plugin gestaltet. So konnten wir die Modelle, Views und Controller an einem Platz entwickeln und dann einfach mit den Basisfunktionalitäten von miradlokit verbinden.
- Blogsystem Schnittstellen
- Wir hatten die freudige Aufgabe miradlokit mit WordPress zu fusionieren. Da wir diverse Kunden haben, die mit WordPress Bloggen, ergab das mehr als Sinn. Wir brauchen kein Blogsystem erstellen, wenn es das schon gibt. Gut, ich gebs zu. Irgendwann erweitere ich miradlokit um eine Blogfunktion und komme dann von WordPress weg. Dann muss ich aber immer noch meine Artikel migrieren. Also braucht es Schnittstellen.
- Applikationen Erweiterungen
- Es gibt auch bestehende Applikationen die mit miradlokit erweitert werden sollen. Beispielsweise haben wir die Mietervereine Terminverwaltung erstellt. Diese Applikation basiert nicht auf miradlokit. Wenn wir jedoch Erweiterungen einbauen, dann werden wir diese als Plugins in miradlokit integrieren.
- Applikationen
- miradlokit muss auch mit anderen Applikationen kommunizieren. Beispielsweise verwenden wir miradlokit um unser Piratenwiki zu präsentieren. Hierbei handelt es sich um zwei völlig voneinander getrennten Systemen die nur ihre Daten miteinander synchronisieren. In unserem Fall bekommt das Piratenwiki nicht einmal mit dass wir da Daten absaugen. miradlokit verwendet einfach vorhandene Schnittstellen um sich zu bedienen.
- Administration / Logging / Housekeeping
- Das Monitoring, die Backups, das Logging usw. wird oft nicht von miradlokit selbst erledigt. Hier gibt es bessere Komponenten die sich um diese Aufgaben kümmern. Um mit diesen Komponenten kommunizieren zu können, muss miradlokit diverse Interfaces (Schnittstellen) bedienen.
- Migrationstools
- Als wir see-online.info migrieren durften, verwendeten wir die Mächtigkeit von miradlokit um die einzelnen Datensätze vom alten System in das neue zu überführen. So konnten wir relativ komplizierte Anpassungen am Daten-Inhalt automatisch durchführen. miradlokit ist keine Eierlegende Wollmilchsau. Ein richtiges ETL-Tool ersetzt es nicht. Für den “Hausgebrauch” und die Migration von kleineren Auftritten reicht es jedoch aus.
Ausblick
Das Context-Diagram soll dir zeigen, in welchem Umfeld sich miradlokit befindet.
Bisher bin ich noch nicht auf die technische Umsetzung eingegangen. Zuerst müssen wir wissen, was miradlokit ist und was es nicht ist.
In nächster Zeit werde ich weitere Architekturaspekte hier beschreiben.
Wenn dann miradlokit zum Download bereit steht, weißt du wenigstens was du von dem Teil erwarten kannst
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miradlokit, ein Webapplikations Baukasten
31. August 2010 Roland
Unser größtes “Hobby” bei miradlo ist zur Zeit die Erstellung eines Baukasten für die Erstellung von Webapplikationen.
Diesen Baukasten benötigen wir, da wir bei miradlo für unsere Kunden diverse Webauftritte mit unterschiedlichsten Funktionalitäten erstellen.
Gemeinsam haben diese Webauftritte, dass sie aus den unterschiedlichsten Basiskomponenten bestehen und immer um spezielle Eigenschaften erweitert werden müssen.
Beispiele für unterschiedliche Funktionen bei Webauftritten
In letzter Zeit werden sehr häufig folgende Funktionen gewünscht:
Blogsysteme
Hier werden Blogs für einzelne Webauftritte, wie See-online.info oder Blindgängerin oder dieser Blog hier (Guggat emol) gewünscht.
Häufig werden für diese Blogs diverse Erweiterungen gewünscht, die mit den vorhandenen Plugins nur schwer zu realisieren sind.
Beispielsweise wollen viele Kunden eine gute Spam-Abfrage um ihre Kommentarfunktionen zu schützen.
(Cool, ich habe hier im Blog nur die Standard-Funktionalität drin. Das ist irgendwie immer das Gleiche, die eigenen Seiten kommen immer zuletzt dran
).
Soziale Netzwerke
Bei den Social Networks werden häufig Blogsysteme für mehrere Nutzer und die Kommunikationselemente der sozialen Netzwerke gewünscht.
Beispiel hierfür ist sicherlich das Bücherbrett.
Hier was es der Wunsch, dass die Registrierung ein wenig geschickter funktionieren soll als vom Basissystem vorgegeben.
Wir hatten jeden Tag einige Spam-Schleudern die der Meinung waren automatisch neue Blogs anzulegen und dann darüber ihre völlig unnötige Werbung im Netz zu verstreuen.
Damit erhöhte sich der Wartungsaufwand massiv. Wir mussten manuell alle neuen Blogs analysieren und entsprechend löschen.
Um dieses “Scheunentor” zu schließen benötigten wir also eine Erweiterung, die es uns erlaubt die Registrierung des einzelnen Blogs ein wenig besser abzusichern.
Und schon ist der Wartungsaufwand wieder auf ein normales Maß zurückgegangen.
Spezialfunktionen
Dann gibt es noch Sonderfunktionen, die nur für eine bestimmte Gruppe von Nutzern oder gar nur für einen Anwendungsfall erstellt werden müssen.
Hierzu habe ich folgende Beispiele:
- Versandnummer Bezug beim Versanddepot.ch
- Hier geht es darum, dass der Versand von Paketen zwischen Deutschland und der Schweiz sehr teuer sein kann. Der Kunde kann sich das Paket nach Konstanz / Kreuzlingen senden lassen und kann es dort abholen. Damit spart er viel Porto und kann sich Dinge schicken lassen, die ansonsten überhaupt nicht geliefert werden.
Damit das klappt muss der Kunde eine Versandnummer anfordern, mit der die Sendung identifiziert werden kann.
Es handelt sich also um eine Webapplikation, die ganz spezielle Anwendungsfälle abdecken muss. - Piraten Konstanz
- Bei den Piraten im Kreis Konstanz hatten wir das Problem dass unser Wiki, in dem der ganze Content unserer Arbeit liegt, ziemlich schwierig zu lesen ist.
Besucher unserer Seiten hatten Mühe, die gewünschte Information zu finden. Am Ende war es sogar so, dass die Piraten selbst sich kaum noch im Wiki zurechtfanden.
Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen, erstellen wir einen Wiki-Viewer. Dieses System nimmt sich bestimmte Inhalte des Wikis und zeigt sie in angenehm lesbarer Form in einer
einfach zu bedienenden Webseite an.
Der Content wird weiterhin im Wiki gepflegt und wir brauchen so kein weiteres Content Managmenent System aufsetzen.
Der Wiki Viewer muss also regelmäßig die Inhalte des Wikis parsen und entsprechend zwischenspeichern.
Dann wird eine Präsentation des Inhalts gerändert und schon können wir unsere Inhalte einfach darstellen.
Eine weitere Anforderung ist, dass dieses System mehrere Domänen und Anwendergruppen verwalten können soll.
So können wir z.B. die Konstanzer und weitere Kreisverbände präsentieren. - Piratenakademie
- Ha! Hier gibt es noch nichts außer eine Wiki-Seite

Aber das wird sich ändern. Wir wollen Schulungen anbieten. Es soll eine Art Börse aufgesetzt werden, bei der jemand seine Kurse anbieten kann und Interessenten sich entsprechend eintragen können.
Also auch eine Userverwaltung und diverse Sonderfunktionen um die Kurse zu ordnen, einfach zu suchen usw. - Mail-System Verwaltung
- Den Link gebe ich nicht raus

Wir haben für die Verwaltung unserer Mail-Domänen ein System benötigt, dass es erlaubt neue Domänen anzulegen, einzelne Mailaccounts zu verwalten und die dazugehörigen User zu verwalten.
Dabei mussten wir bestehende Tabellen (virtual_users, virtual_domains, virtual_aliases) des Mailsystems aufgreifen und eine grafische Oberfläche dafür erstellen.
Wieder eine Userverwaltung und Zugriffe auf “fremde” Systeme. Wir mussten unsere Webapplikation-Komponenten verwenden um ein anderes System zu erweitern. - Glossar bei Börsenfrau
- Die Börsenfrau ist ein Portal bei dem Informationen über den Umgang mit der Börse angeboten werden. Hier musste ein Glossar erstellt werden, mit dem die verwendeten Begriffe sinnvoll aufgelistet werden können.
Dieses Glossar musste in die Infrastruktur integriert werden.
Ich höre hier mit der Aufzählung auf.
All diese Webauftritte haben gemeinsam, dass sie unterschiedliche Funktionen zusätzlich zu den vom jeweiligen Content Management System angebotenen benötigen.
Damit wir nicht jedes mal das Rad neu erfinden, erstellten wir ein Framework (miradlokit) mit dem wir für jede der hier aufgeführten Webapplikationen die gewünschten Anforderungen schnell, stabil und sicher umsetzen können.
Für mich war besonders wichtig, dass wir eine modulare Architektur erstellen, die durch Plugins gut erweiterbar ist.
Umbauten und Erweiterungen sollen ohne allzuviel Lavacode möglich sein.
Bisher hat sich bei uns miradlokit gut bewährt.
Wir konnten für die anfallenden Fragestellungen schnell neue Komponenten erweitern.
Das Basissystem kann permanent verbessert und erweitert werden.
Wir können die Erkenntnisse, die wir bei den einzelnen Kunden sammeln, häufig ins Core-System einfließen lassen.
So wächst der Basis-Funktionsumfang und weitere Kunden können davon profitieren.
Was habt ihr davon?
Wir werden miradlokit in nächster Zeit noch etwas abschleifen und polieren. Das bedeutet vor allem, dass wir diverse Dokumentation erstellen werden.
Wenn die Dokumentation steht, werden wir miradlokit als Open Source Projekt freigeben.
Ihr bekommt dann diesen Webapplikations-Baukasten und könnt ihn einsetzen.
Damit das Ganze ins Rollen kommt, werde ich zuerst einmal hier darüber bloggen und parallel die Doku aufsetzen.
Meine Idee ist, dass ich hier im Blog über einzelne Aspekte, tägliche Probleme usw. berichten werde.
Die Dokumentation wird dann im miradlo Wiki plaziert. Sobald etwas da ist, publiziere ich den Link dazu
miradlokit ist übrigens auch der Grund, warum ich in den letzten Monaten so wenig gebloggt habe. Ich habe meine Zeit zuerst einmal in die Fertigstellung von miradlokit genutzt.
Wie immer hat der Tag 24h und man muss sich halt überlegen was man mit dieser Zeit anfängt
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Syntax Error bei Einsatz von Python 3.1
30. August 2010 Roland
Beim revdep-rebuild bekam ich seit kurzem immer wieder Python Syntax errors.
Also irgendwas wie:
-
except GetoptError, e:
-
^
-
SyntaxError: invalid syntax
Ich verwendete Python 3.1.
Dummerweise sind noch nicht alle Programme auf diese neue Version angepasst worden. (Hätte mich auch irgendwie gewundert…)
Das Problem kannst du lösen indem du auf eine ältere Python Version zurückgehst.
Also
-
$ eselect python list
-
Available python interpreters:
-
[1] python2.6
-
[2] python3.1 *
-
$ eselect python set 1
-
$ eselect python list
-
Available python interpreters:
-
[1] python2.6 *
-
[2] python3.1
Danach kannst du wieder fröhlich übersetzen. Später mal musst du vielleicht wieder auf 3.1 wechseln Das wird dir dann dein System schon sagen
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Kategorie gentoo | 0 Kommentare »
CakePHP Datenbankkonfiguration auf utf8 setzen
29. August 2010 Roland
Ich hatte beim Kopieren von Datenbanken zwischen meinem lokalen Entwicklungsrechner und dem Produktionssystem das Problem, dass die Umlaute nicht mehr korrekt angezeigt wurden.
Beide Datenbanken (MySQL) waren eigentlich identisch konfiguriert.
Naja, irgendwas muss wohl anders gewesen sein, sonst hätte es ja geklappt ![]()
Die Lösung dieses Problems ist jedoch einfacher als erwartet.
In der Datenbankkonfiguration von CakePHP gibt es einen optionalen Paremeter encoding.
Diesen Parameter kannst du setzen und schon gibt es keine Probleme mehr mit dem Zeichensatz.
Also irgendwas in der Richtung:
-
class DATABASE_CONFIG {
-
-
var $default = array(
-
'driver' => 'mysql',
-
'persistent' => false,
-
'host' => 'localhost',
-
'login' => 'YOUR_DB_USER',
-
'password' => 'YOUR_DB_PASSWORD',
-
'database' => 'YOUR DATABASE',
-
'prefix' => '',
-
'encoding' => 'utf8'
-
);
-
-
var $test = array(
-
'driver' => 'mysql',
-
'persistent' => false,
-
'host' => 'localhost',
-
'login' => 'YOUR_DB_USER',
-
'password' => 'YOUR_DB_PASSWORD',
-
'database' => 'YOUR TEST DATABASE',
-
'prefix' => '',
-
'encoding' => 'utf8'
-
);
-
}
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Kategorie IT, Programmieren | 0 Kommentare »
WordPress Parse Error unexpected end in functions.php
28. August 2010 Roland
Ich hatte gerade das Problem, dass ich beim Aufsetzen von einem WordPress Blog immer irgendwelche Parse-Errors erhielt.
Die dazugehörigen Dateien waren alle sauber und konnten keine falsche Klammersetzung usw. aufweisen.
Das Problem war ein ganz anderes:
In “alten” PHP Dateien kannst du mit >? deinen PHP Code beginnen.
Bei einigen PHP Parsern (also die “neuen”) wird jedoch ein >?php erwartet.
Also immer mit >?php ?> deinen PHP Code deklarieren, dann klappts auch mit dem Parser.
Vielleicht ist das in der php.ini oder sonst wo heutzutage so konfiguriert.
Bringt ja nichts, wenn WordPress deswegen nicht mehr funktioniert
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Kategorie IT | 0 Kommentare »
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